Dschungel-Yotta am Pranger: Hat er dieses Ehepaar um 1,6 Millionen Euro geprellt?

Miami/Australien - Wie Dschungelcamper Bastian Yotta (42) zu seinen Millionen gekommen ist, weiß niemand so genau. Ein deutsches Ehepaar erhebt nun schwere Vorwürfe gegen ihn.

Von den Vorwürfen bekommt Yotta im Dschungel derzeit nichts mit.
Von den Vorwürfen bekommt Yotta im Dschungel derzeit nichts mit.  © MG RTL D

Einst seien Maria (66) und Helmut Otto (75) gut mit Yotta befreundet gewesen. Doch heute herrscht Funkstille. Und das, nachdem das Ehepaar 1,6 Millionen Euro in eine Geschäftsidee von Yotta investiert haben soll. Von dem Geld hätten sie danach keinen Cent mehr gesehen.

Im exklusiven Interview mit RTL erzählen die Ottos jetzt die ganze Geschichte. Demnach lernten die Eheleute Yotta im Jahr 2015 kennen, nachdem sie über dessen damalige Firma GlobalSkin ein Fett-Weg-Ultraschall-Gerät gekauft hatten.

Daraufhin trafen sich die drei privat und sprachen auch über Yottas Geschäftsideen, darunter die eines sogenannten Avatars für Senioren. Dabei sollte es sich um eine Software handeln, die älteren Menschen dabei hilft, ihren Alltag zu bewältigen, wie Familie Otto erklärt.

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Die Menschen sollten so lange wie möglich ihre Selbstständigkeit behalten, bevor sie in ein Altersheim kommen. Eigentlich ein guter Gedanke, der auch Maria und Helmut Otto überzeugte. Sie investierten einen Millionenbetrag in das Vorhaben. Heute bereuen sie diesen Schritt.

Denn die Ottos behaupten, Yotta habe das Geld nicht für seine Geschäftsidee verwendet, sondern sei irgendwann "aus der Geschichte ausgestiegen" und mit der Kohle durchgebrannt.

Auf Instagram präsentiert sich Bastian Yotta gern als Selfmade-Millionär.
Auf Instagram präsentiert sich Bastian Yotta gern als Selfmade-Millionär.  © Screenshot Instagram/Bastian Yotta

"Er hat immer gesagt: 'Lebt endlich eurer Leben, gönnt euch mal was!' Und jetzt hat er uns um 1,6 Millionen erleichtert. Jetzt gönnt er sich was - mit unserem Geld", wütet Maria Otto. Sie und ihr Mann hätten versucht, Yotta darauf anzusprechen, allerdings ohne Erfolg.

Sie werfen dem 42-Jährigen vor, erst gelogen und sich dann einfach nicht mehr gemeldet zu haben. Sein ausschweifender Lebensstil blieb dem Ehepaar aber nicht verborgen: "Er hat gelebt wie Gott in Frankreich. Also er hat es krachen lassen ohne Ende", weiß Maria Otto.

Ihr Fazit: "Er ist ein Blender. Er hat uns übers Ohr gehauen. Wir fühlen uns richtig betrogen von ihm. Und das hat uns krank gemacht. Diese Empfinden muss er ausräumen, indem er die Geschichte in Ordnung bringt." Ein Appell, den auch Ehemann Helmut an Yotta richtet.

"Bastian, bring die Sache in Ordnung. Du kannst viel, mach's!", sagt er. Der Spruch hätte eigentlich auch aus der Yotta-Bibel stammen können. Ob der aktuelle Dschungelcamper ihn sich nach seiner Rückkehr in die Heimat zu Herzen nehmen wird, bleibt abzuwarten.

Sein Management wollte sich zu den jüngsten Vorwürfen nicht äußern, sagte gegenüber RTL nur so viel: "Kurz zum Verständnis: Wir kommentieren Spekulationen über Herr Yotta nicht."

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