"Was hat die Alte geraucht?": Stephanie landet als Schamanen-Braxton im DSDS-Recall

Köln - Am Samstagabend startete auf RTL die 16. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" und einer der ersten Kandidaten am Mikrofon: Stephanie Rios-Saab (30) aus Berlin. Die abgedrehte Kolumbianerin glänzte vor ihrer Gesangseinlage vor allem durch ihren eigenwilligen Tanzstil.

Durch ihre Arbeit hat sie weniger Zeit für die Kunst, möchte jetzt aber bei DSDS durchstarten und professionelle Sängerin werden: Stephanie aus Berlin.
Durch ihre Arbeit hat sie weniger Zeit für die Kunst, möchte jetzt aber bei DSDS durchstarten und professionelle Sängerin werden: Stephanie aus Berlin.  © MG RTL D / Stefan Gregorowius

Es war ein guter Start für DSDS und der "stärksten Jury aller Zeiten", wie es lauthals über die TV-Lautsprecher angepriesen wurde. Übertrieben ist das nicht.

Neben Erfolgsproduzent und Jurorchef Dieter Bohlen (64) besteht die Jury aus: Xavier Naidoo (47), Pietro Lombardi (26, Gewinner der achten DSDS-Staffel im Jahre 2011), sowie Oana Nechiti (30), Profitänzerin, Tanztrainerin und ausgebildete Choreografin (bekannt aus "Let's Dance"). Geballte Kompetenz, die es in der ersten Folge mit extrovertierten, nervösen und mit Talent gesegneten Kandidaten zu tun bekommen hat.

Darunter auch Stephanie. Im Vorfeld zeigte sie sich selbstbewusst: "Ich will DSDS gewinnen, weil ich von der Kasse weg möchte!" Seit sie ein kleines Kind ist, singt Stephanie jeden Tag und kann damit ihrem Freund Detlef auch manchmal auf die Nerven gehen.

Aber auch das Tanzen ist ein großes Hobby der 30-Jährigen: "Meine Lieblingstanzrichtungen sind zeitgenössischer Tanz und Ausdruckstanz". Das durfte natürlich bei ihrem Auftritt nicht fehlen und so irritierte sie die Juroren mit einer konfusen Tanzeinlage.

"Du warst früher bestimmt Schamanin", fasst der Poptitan ihre Darbietung zusammen. Ab diesem Punkt dachten sich viele TV-Zuschauer bereits: "Das Kind ist nun in den Brunnen gefallen". Zumal die Kolumbianerin oft wirres, unverständliches Zeug brabbelte.

Aber erstaunlicherweise reichte es nach "Un-Break My Heart" von Toni Braxton dann doch für den Recall. Verständnis bei der Jury, gemischte Gefühle beim Millionen-Publikum am Bildschirm.

Mit irritierenden Bewegungen war die Jury zunächst von Stephanie nicht sonderlich angetan.
Mit irritierenden Bewegungen war die Jury zunächst von Stephanie nicht sonderlich angetan.  © MG RTL D / Stefan Gregorowius

"Die Stimme war jetzt echt net schlecht aber ich hab mich echt gefragt, was zum Teufel hat die alte geraucht bzw genommen" (Rechtschreibfehler aus Original übernommen), schreibt eine Userin auf Facebook. Und mit dieser Meinung ist sie nicht alleine.

"Nach dem Tanz hatte ich schlimme Befürchtungen. Die haben sich zum Glück nicht bestätigt", "Eine echte Überraschung die Frau. Sie braucht Gesangstraining. Aber die Stimme war echt toll" oder "Nach der Vorstellung dachte ich ohje nach dem singen muss ich wow sagen" (Rechtschreibfehler aus Original übernommen", schreiben weitere Fans der Show nach ihrem Auftritt anerkennend.

Allerdings können viele diese Entscheidung auch nicht nachvollziehen. "Wollen die uns verarschen? Die ist nix😢 und kommt weiter,unfassbar" (Rechtschreibfehler aus Original übernommen), schreibt ein User resigniert.

Doch zwischen den geteilten Meinung tut sich ein Kommentar besonders auf. Der für Stephanie nach dem Recall für einen weiteren Glücksmoment sorgen dürfte.

"Kennt hier einer sie persönlich? Das ist meine Großcousine und ich habe sie vor 25 Jahren das letzte Mal gesehen, bevor sie mit ihren Eltern zurück nach Kolumbien ist. Würde sie gern wiedersehen". So hat der kuriose Auftritt vielleicht auch noch ein familiäres Happy End gefunden.

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