Herablassender Arzt schickt Mutter mit Säugling heim: Kurz darauf stirbt das Baby

Für die kleine Felicity (8 Wochen) kam jede Hilfe zu spät (Symbolbild).
Für die kleine Felicity (8 Wochen) kam jede Hilfe zu spät (Symbolbild).  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

Dudley (England) - Mit einer schrecklichen Geschichte wendet sich die Britin Emma George (24) derzeit an die Öffentlichkeit:

Am 29. Mai wurde sie im Russells Hall Krankenhaus mit ihrer 8 Wochen alten Tochter Felicity von einem herablassenden Arzt nach Hause geschickt, nachdem dieser das Baby nur oberflächlich untersucht hatte. Er soll laut Emma George gerade mal Fieber gemessen haben.

Obwohl es dem Säugling sehr schlecht zu gehen schien, gab der Arzt der verzweifelten Mutter den Rat, am nächsten Tag wiederzukommen. Denn es soll zu der Zeit eine Wartezeit von sechs Stunden im Krankenhaus gegeben haben.

Die junge Mutter fuhr mit der kleinen Felicity nach Hause zu ihrem Mann Lee George (29). Die Familie nahm den Rat des Arztes trotz seiner unprofessionellen Art an und legte sich schlafen.

Am nächsten Morgen dann der Schock: Die kleine Felicity war blau angelaufen und hatte aufgehört zu atmen. Für das nur acht Wochen alte Baby kam jede Hilfe zu spät. Auch im Russells Hall Krankenhaus konnte der kleinen Felicity niemand mehr helfen.

Im Nachhinein kam heraus, dass das Kind einer Sepsis erlag, die sich aufgrund einer Lungenentzündung entwickelt hatte.

Die Familie ist nun am Boden zerstört, auch weil sich der Mann sterilisieren ließ, da die Familie neben der kleinen Felicity noch drei Söhne hatte und keine weiteren Kinder mehr wollte, berichtet "Dudley News".

Weil sie nun unbedingt doch noch ein Kind haben wollen, bitten sie auf der Spendenplattform "JustGiving" um Spenden, damit sie die Kosten für eine Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit von Vater Lee aufbringen können.

"Wir wollen unserem wunderschönen Engel eine stolze Schwester schenken", so Emma Georges Begründung. Spenden kann man noch fast zwei Monate lang.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB


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