Drastischer Schritt soll gegen Not durch Dürre helfen

Schwerin - Das Sommerwetter der vergangenen Wochen hat inzwischen drastische Folgen für die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern. Wegen der anhaltenden Trockenheit wird das Futter für Kühe knapp.

Kühe im Nordosten finden auf den trockenen Feldern immer weniger zu fressen (Symbolbild).
Kühe im Nordosten finden auf den trockenen Feldern immer weniger zu fressen (Symbolbild).  © dpa/Jörg Sarbach

Deswegen gibt das Landwirtschaftsministerium in Schwerin auch ökologische Vorrangflächen zur Nutzung frei.

Vom 1. Juli an dürfen damit Landwirte in ganz Mecklenburg-Vorpommern auch bisher für den Artenschutz ausgewiesene Brachen für Mahd und Beweidung nutzen.

"Wir wollen damit den viehhaltenden Betrieben in dieser schwierigen Situation helfen, auch wenn die Qualität des Futters auf diesen Flächen sicher nicht mehr sehr hoch sein wird", erklärte Agrarminister Till Backhaus (SPD) am Dienstag in Schwerin. Gesonderte Anträge dazu seien nicht erforderlich.

Laut Backhaus hatten knapp 2000 Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern für 2018 insgesamt 29.000 Hektar Brachflächen als ökologische Vorrangflächen beantragt. Diese Flächen sollten ab August nur als Weide für Schafe und Ziegen genutzt werden.

Seit Wochen hat es in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns nicht ausreichend geregnet. Die Böden trocknen aus (Symbolbild).
Seit Wochen hat es in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns nicht ausreichend geregnet. Die Böden trocknen aus (Symbolbild).  © dpa/Martin Gerten

Titelfoto: dpa/Martin Gerten


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