So viel Hektar Kiefernwald wurde durch Dürre und hohe Temperaturen in Südbrandenburg beschädigt

Hohenleipisch - Mit einer Fläche von rund 25.000 Hektar gilt fast die Hälfte der Kiefernwälder im Landkreis Elbe-Elster im Süden Brandenburgs als geschädigt.

Der gesamte Kreis Elbe-Elster hat nach Angaben des Ministeriums 71.000 Hektar Wald, drei Viertel davon sind Kiefernwälder.
Der gesamte Kreis Elbe-Elster hat nach Angaben des Ministeriums 71.000 Hektar Wald, drei Viertel davon sind Kiefernwälder.  © dpa/Patrick Pleul

Die Gründe seien die Dürre und die hohen Temperaturen in diesem und dem vergangenen Jahr, aber auch der Pilz Diplodia, sagte der Leiter Forstwirtschaft im Landwirtschaftsministerium, Carsten Leßner. Die Bäume könnten sich nur langsam anpassen.

Der gesamte Kreis Elbe-Elster hat nach Angaben des Ministeriums 71.000 Hektar Wald, drei Viertel davon sind Kiefernwälder. Der Anteil an Privatwald dort ist hoch.

Minister Jörg Vogelsänger (SPD) will sich ein Bild über die Dürreschäden machen und besucht am (morgigen) Freitag (14.00 Uhr) die Oberförsterei in Hohenleipisch (Kreis Elbe-Elster).

Brandenburg hat insgesamt rund 1,1 Millionen Hektar Wald, das entspricht mehr als einem Drittel der Landesfläche. Über 70 Prozent der Bäume sind schnell wachsende und genügsame Kiefern.

Der Bestand würde unter natürlichen Bedingungen nur bei 13 Prozent liegen - deshalb will die Landesregierung den Kiefernanteil zugunsten von Laubbäumen verringern, damit der Wald weniger anfällig für Klimaschäden wird.

Feuerwehrleute versuchen die Glutnester des Kiefernwalds zu löschen.
Feuerwehrleute versuchen die Glutnester des Kiefernwalds zu löschen.  © dpa/Patrick Pleul

Titelfoto: dpa/Patrick Pleul

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