Rhein-Ruhr will Olympia 2032 – mit E-Sport?

Berlin/Düsseldorf – Für eine mögliche Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Olympischen Spiele 2032 fordert der eSport-Bund Deutschland eine feste Einbindung von E-Sport.

Viele Bundesligisten wie der FC Schalke 04 haben bereits seit Jahren eigene E-Sport-Teams (Archivbild).
Viele Bundesligisten wie der FC Schalke 04 haben bereits seit Jahren eigene E-Sport-Teams (Archivbild).  © Bendikt Wenck/dpa

E-Sport solle "ein starkes Merkmal einer deutschen Bewerbung sein und in allen Facetten mitgedacht werden", sagte ESBD-Präsident Hans Jagnow einer Mitteilung zufolge.

"2032 wird E-Sport in jedem Haushalt eine Rolle spielen", so Jagnow weiter. "Wir müssen die digitale Lebenswirklichkeit im nächsten Jahrzehnt schon jetzt im Kopf haben."

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat sich wiederholt für die Förderung des E-Sports und dessen die Aufnahme in das olympische Programm ausgesprochen.

Im Rahmenprogramm der Olympischen Winterspiele 2018 im koreanischen Pyeongchang wurden E-Sport-Wettbewerbe ausgetragen. Ähnliches ist auch für Olympia in Tokio in diesem Jahr geplant.

Der Deutsche Olympische Sport Bund (DOSB) lehnt eine Anerkennung des E-Sports als Sport ab.

Am Mittwoch hatte DOSB-Präsident Alfons Hörmann deutlich gemacht, dass allein die Rhein-Ruhr-Region für eine deutsche Bewerbung um die Spiele 2032 in Frage komme (TAG24 berichtete).

Rhein-Ruhr gilt als aussichtsreichster Kandidat für eine Olympia-Bewerbung des DOSB.
Rhein-Ruhr gilt als aussichtsreichster Kandidat für eine Olympia-Bewerbung des DOSB.  © Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa

Mehr zum Thema Olympia:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0