Blick in den Himmel genügt: Kündigt sich der Herbst schon an?

Düsseldorf – Die ersten Zugvögel fliegen fort. Den Anfang machen die Mauersegler. Ursprünglich sind sie Felsenbrüter, sind aber heute in den Städten zu Hause.

Die ersten Zugvögel haben sich auf den Weg in den Süden gemacht.
Die ersten Zugvögel haben sich auf den Weg in den Süden gemacht.  © 123RF/Sergey Krotov

Die ersten Zugvögel haben sich auf den Weg gemacht: Als Vorboten des Herbstes haben viele Mauersegler schon die Reise in den Süden begonnen.

"Mit den Mauerseglern kann man fast den Kalender stellen - jedes Jahr um den 1. Mai kommen sie zu uns und um den 1. August sind sie wieder weg", sagte Heinz Kowalski, Vogelexperte bei der Umweltschutzorganisation Nabu NRW.

Bis Ende August verschwinden weitere Zugvögel: Weißstörche, Kuckuck und die Nachtigall machen sich auf den Weg in den Süden. Die Schwalben bleiben noch etwas länger.

Allerdings kämen im Frühjahr wegen der abnehmenden Zahl von Insekten hierzulande weniger Zugvögel zurück, erklärte der Nabu. Viele Zugvögel verbringen den Winter in Afrika und rund um das Mittelmeer, weil es dort genügend Nahrung gibt.

Mauersegler sind typische Stadtbewohner. Die Vögel mit den sichelförmigen Flügeln überfliegen mit ihren durchdringenden "sriih-sriih"-Rufen in rasantem Flug die Häuser. Die Flugkünstler halten sich fast nur in der Luft auf und schlafen auch im Flug. Bei Tempo 80 erkennen sie Insekten und sammeln sie mit ihrem Schnabel in der Luft ein. Nur während der Brutzeit fliegen Mauersegler ihre Nistplätze an - und auch das in großer Geschwindigkeit.

Ein Weißstorch nutzt die durch die Hitze entstandene Thermik, um sich nahezu ohne einen eigenen Flügelschlag in die Höhe tragen zu lassen.
Ein Weißstorch nutzt die durch die Hitze entstandene Thermik, um sich nahezu ohne einen eigenen Flügelschlag in die Höhe tragen zu lassen.  © Boris Roessler/dpa

Titelfoto: 123RF/Sergey Krotov

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