Erschreckend: Darum geht es dem Wald in NRW immer schlechter

Düsseldorf – Hitzewellen und Trockenheit haben den Forst weiter geschädigt. Der Waldzustandsbericht 2019 spricht von der bislang schlechtesten Lage. Gesunde Bäume sind in der Minderheit. Und die Borkenkäferplage ist nach Einschätzung der Fachleute nicht vorbei.

Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer schädigen die Wälder erheblich.
Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer schädigen die Wälder erheblich.  © Oliver Berg/dpa

Nur etwa jeder fünfte Baum habe keine Schäden, erklärte das Düsseldorfer Umweltministerium am Montag.

Laut dem Waldzustandsbericht 2019 wurden bei 42 Prozent der Bäume deutlich lichtere Kronen festgestellt.

2018 hatten noch etwas weniger Bäume (39 Prozent) Kronen mit weniger Blättern und Ästen. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) nannte die Zahlen "besorgniserregend". In diesem Jahr bereiteten vor allem Stürme, Trockenheit und der Borkenkäfer Probleme.

Unter den Hauptbaumarten habe sich nur der Zustand der Buche im Vergleich zum Vorjahr nicht verschlechtert, erklärte das Ministerium.

Die wichtigsten Baumarten in NRW sind Fichte, Buche, Eiche und Kiefer. Etwa ein Viertel der Landesfläche ist mit Wald bedeckt.

Spuren von Borkenkäfern sind in einer Baumrinde zu sehen.
Spuren von Borkenkäfern sind in einer Baumrinde zu sehen.  © Oliver Berg/dpa

Titelfoto: Oliver Berg/dpa


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