Diese NRW-Städte suchen noch Wahlhelfer

Düsseldorf – Für die Europawahl in knapp zwei Monaten suchen die großen Städte in Nordrhein-Westfalen noch zahlreiche Wahlhelfer.

Wahlhelfer erfüllen eine wichtige demokratische Aufgabe.
Wahlhelfer erfüllen eine wichtige demokratische Aufgabe.  © DPA

Dabei hatten einige Kommunen bisher schon deutlich mehr Erfolg als andere, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Während in Essen schon 2700 der 3000 gesuchten Freiwilligen für die Wahl am 26. Mai gefunden wurden, fehlen in Münster noch fast 1400.

In der Landeshauptstadt Düsseldorf ist ungefähr die Hälfte der geplanten 3500 Anmeldungen eingegangen, wie ein Sprecher mitteilte. Dortmund hat dagegen nach Angaben der Stadt kaum noch Bedarf: Nur noch rund 250 Ehrenamtlichen-Stellen sind offen.

Alle befragten Städte zeigten sich jedoch zuversichtlich, dass die offenen Stellen noch rechtzeitig besetzt werden können.

"Bis jetzt hat es immer geklappt", sagte auch ein Sprecher der Stadt Wuppertal, wo noch etwa 400 Wahlhelfer fehlen. Der aktuelle Stand sei mit dem Aufkommen vor vorherigen Wahlen vergleichbar. Auch kurzfristige Krankheitsausfälle planen die Kommunen ein.

Die Hilfe bei einer Wahl gilt zwar als Ehrenamt, dennoch zahlen die Kommunen ein unterschiedlich hohes Erfrischungsgeld von 40 Euro oder mehr. Am Tag der Wahl sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet, danach erfolgt die Stimmenauszählung.

Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr erfolgt die öffentliche Stimmenauszählung.
Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr erfolgt die öffentliche Stimmenauszählung.  © DPA

Titelfoto: DPA

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