Dress-Code gelockert: So trotzen die Landtags-Abgeordneten der Hitze

Düsseldorf - Draußen ist es brütend heiß und auch die Landtags-Abgeordneten kommen ins Schwitzen. Ein Beschluss soll ihnen das Arbeiten nun etwas erträglicher machen.

Herbert Reul am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag: Auch der Innenminister hat mit der Hitze zu kämpfen.
Herbert Reul am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag: Auch der Innenminister hat mit der Hitze zu kämpfen.  © DPA

Beim Plenum lockerte Sitzungsleiter und Landtags-Vizepräsident Oliver Keymis (Grüne) am Mittwoch den inoffiziellen Dress-Code.

Er erlaubte den männlichen Parlamentariern, ihre Jacketts zumindest auf den Plätzen im Plenarsaal auszuziehen. Wer ans Rednerpult trete, müsse es aber wieder anziehen.

Da bitte er doch um den "nötigen Respekt". Und das Präsidium samt Protokollführern müsse auch weiterhin Jackett und Krawatte tragen, "weil wir das hier oben so zu vertreten haben".

Auf der Regierungsbank und auf den Abgeordneten-Sitzen hatte sich indes schon sommerliches "laissez-faire" breitgemacht.

So erschienen die Minister Hendrik Wüst (CDU) und Joachim Stamp (FDP) ohne Krawatte, aber natürlich im Anzug. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) fiel inmitten der dunklen Anzug-Träger mit einem sommerlich hellgrauen Zweiteiler und passender Krawatte auf.

Sommerkleider bei den Damen erlaubt, aber bitte Schulter-bedeckt

Für die weiblichen Abgeordneten war es leichter: Viele trugen kurze Sommerkleider, aber Schulter-bedeckt.

Denn die inoffizielle Kleiderordnung des Landtags schreibt nach Angaben eines Sprechers vor, dass die Kleidung "der Würde und dem Anstand des Hauses genügen" müsse.

Das Landtagsgebäude ist zwar klimatisiert, trotzdem wurde es auch dort nach Worten von Keymis "etwas wärmer".

Titelfoto: DPA

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