"Fridays for Future": Haben Schüler keine Lust mehr zu demonstrieren?

Düsseldorf – Bei den "Fridays for Future"-Demonstrationen in Nordrhein-Westfalen hat sich am Freitagmittag eine geringere Teilnehmerzahl als vor einer Woche abgezeichnet.

Eine geringere Teilnehmerzahl hat sich bei den Schüler-Demos am Freitag abgezeichnet.
Eine geringere Teilnehmerzahl hat sich bei den Schüler-Demos am Freitag abgezeichnet.  © DPA

Polizei und Veranstalter zählten bei Veranstaltungen in verschiedenen Städten insgesamt etwa 2200 Schüler.

Am vergangenen Freitag waren am Ende rund 5000 Demonstranten für den Klimaschutz auf die Straße gegangen.

Am letzten Schultag vor den Osterferien zählten die Veranstalter insgesamt 300 Teilnehmer in Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach.

Zuvor hatten in Köln nach Veranstalterangaben etwa 500 Schüler demonstriert. Rund 200 waren laut Polizei in Dortmund zusammengekommen.

Weitere Demonstrationen gab es in Bonn, Siegburg und Minden. Polizei und Veranstalter hatten dort insgesamt etwa 700 Aktivisten gezählt.

In Oberhausen, Kleve, Bochum, Viersen und Duisburg gingen weitere 530 Teilnehmer auf die Straße.

In Aachen und Wuppertal waren keine Veranstaltung angemeldet worden. Dort hatten vor einer Woche noch die größten Demonstrationen stattgefunden.

Der letzte Schultag habe eine Rolle dafür gespielt, dass weniger Schüler zu den Demonstrationen kamen, hieß es von der "Fridays for Future"-Gruppe aus Köln. Viele Schüler konnten zudem am Freitag nicht kommen, weil die Abiturzulassungen verteilt wurden.

Schüler beteiligen sich an der "Fridays for Future" - Klimademonstration in der Düsseldorfer Innenstadt.
Schüler beteiligen sich an der "Fridays for Future" - Klimademonstration in der Düsseldorfer Innenstadt.  © DPA

Titelfoto: DPA

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