Warum Heidi Klums "Promi-Wasser" indirekt schädlich ist

Düsseldorf - Am Donnerstagabend läuft das GNTM-Finale aus Düsseldorf, für das Heidi Klum die letzten Tage hart geprobt hat. Ein stilles Wässerchen aus Norwegen hielt sie dabei nach eigenen Angaben fit. Die Werbung für das Wasser ist Teil der großen Dauerwerbesendung Germanys next Topmodel.

Die drei Finalistinnen Sayana, Cäcilia und Simone.
Die drei Finalistinnen Sayana, Cäcilia und Simone.  © ProSIeben/Frank Fastner

Die Wassermarke Voss wirbt auf seiner eigenen Webseite mit einem "super sauberen, frischen" Geschmack.

Auch Heidi Klum steht auf das Wasser und legt sich für ein Foto mit einer Wasserflasche schon mal auf einen Laufsteg.

So geschehen im letzten Posting bei Instagram für ihre über 6,1 Millionen-Follower.

Als Anzeige preist sie das Wässerchen an, dass sie wie kein Anderes vor Dehydrierung schütze.

Doch was steckt hinter dem Wasser dieser angeblich so besonderen Marke?

Überraschung: Letztlich auch nur Wasser. Es sprudelt aus einer norwegischen Quelle bei Iveland.

Das Wasser befindet sich laut des Abfüllers unter Lagen von Fels und Sand, die einen natürlichen Filter bilden. So sei das Wasser geschützt und besonders rein. Es unterscheidet sich hierbei aber ganz augenscheinlich nicht von anderen Quellwassern, die ebenfalls aus tiefen Lagen kommen, verborgen zwischen Fels- und Gesteinsschichten.

Doch während deutsches Quellwasser aus der Eifel, Sachsen oder Bayern sehr nah verfügbar wäre, lässt sich Heidi Klum ihr Wasser eigens aus Norwegen heranschaffen. Das verursacht beim Transport unnötig hohe Abgase und damit schädliches Kohlendioxid.

So hat das spezielle Markenwasser nicht nur einen unglaublich hohen Preis in Euro (auf der Webseite kosten beispielsweise 6 Liter Wasser in 0,5-Liter-PET-Flaschen über 20 Euro), sondern schadet auch indirekt der Umwelt.

Vielleicht trinkt Heidi Klum beim nächsten GNTM-Staffelfinale in Düsseldorf ja ein umweltfreundliches Wasser aus dem Rheinland.

Cäcilia, Sayana und Simone (l-r) werden am Donnerstag in Düsseldorf antreten, um "Germany's Topmodel" 2019 zu werden.
Cäcilia, Sayana und Simone (l-r) werden am Donnerstag in Düsseldorf antreten, um "Germany's Topmodel" 2019 zu werden.  © DPA
Seit 2006 ist Heidi Klum bereits die Chefin bei "Germany's Next Topmodel".
Seit 2006 ist Heidi Klum bereits die Chefin bei "Germany's Next Topmodel".  © DPA

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