Hitze macht aggressiv: Massen-Streit in Freibad löst großen Polizei-Einsatz aus

Düsseldorf - In einem Düsseldorfer Freibad ist es zu einem Streit mit mehreren Hundert beteiligten Badegästen gekommen. Die Polizei rückte am Samstag mit Dutzenden Beamten an und versuchte zu schlichten.

Wegen des Streits entschloss sich der Betreiber zur vorzeitigen Schließung des Bades.
Wegen des Streits entschloss sich der Betreiber zur vorzeitigen Schließung des Bades.  © 123RF

Wegen der Auseinandersetzung entschloss sich der Betreiber des Bades am Abend zu einer vorzeitigen Schließung. Zu körperlichen Auseinandersetzungen sei es nicht gekommen, sagte ein Polizeisprecher.

Nach derzeitigem Informationsstand hätten sich Badegäste von einer Gruppe junger Männer belästigt oder bedroht gefühlt.

Möglicherweise seien diese laut oder übergriffig gewesen oder hätten sich auf andere Weise daneben benommen. Einzelne Badegäste hätten das kritisiert, ein Wort habe das andere gegeben, und so habe sich die Stimmung aufgeheizt.

Immer mehr Badegäste hätten sich mit denjenigen, die sich belästigt gefühlt hätten, solidarisiert. "So stellt sich zumindest die momentane Informationslage dar", sagte der Sprecher.

"Man ist dann letztendlich, zwar teilweise widerwillig, teilweise auch freiwillig, den Anweisungen der Polizei gefolgt und hat das Freibad verlassen", so der Sprecher weiter. Die Gruppen hätten sich aufgelöst und verteilt.

Möglicherweise sei hinterher an einer U-Bahn-Haltestelle noch jemand in Gewahrsam genommen worden, doch sei dies noch unbestätigt. Letztlich habe sich alles "in Wohlgefallen aufgelöst", sagte der Sprecher.

Vielleicht sei die starke Erhitzung der Gemüter auf die ungewöhnlich hohen Temperaturen zurückzuführen.

Die Polizei musste wegen des Schwimmbad-Streits zu einem Großeinsatz ausrücken.
Die Polizei musste wegen des Schwimmbad-Streits zu einem Großeinsatz ausrücken.  © 123RF

Titelfoto: 123RF Montage

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