Streckenausbau im Rheinischen Revier: Milliarden für Bahnanbindung

Düsseldorf – Mit 3,7 Milliarden Euro soll die Bahnanbindung des Rheinischen Reviers zügig ausgebaut werden, um die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze zu erleichtern. Vorgesehen sind elf Einzelmaßnahmen.

Bauarbeiten auf einer Bahnstrecke in NRW.
Bauarbeiten auf einer Bahnstrecke in NRW.  © dpa/Roland Weihrauch

Eine entsprechende Absichtserklärung haben Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), Bahn-Vorstand Ronald Pofalla und weitere Partner aus der Region am Mittwoch in Düsseldorf unterzeichnet.

Über die Inhalte der Vereinbarung hatte zuerst die "Rheinische Post" berichtet.

Das Rheinische Revier ist vom beschlossenen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2038 massiv betroffen. Künftig soll sich die Region als Modellstandort für Zukunftsenergien positionieren.

Wenn dort neue Arbeitsplätze entstehen sollten, müsse die Anbindung für Unternehmen und Pendler aber verbessert werden, sagte Laschet.

Dabei seien die geplanten Infrastrukturmaßnahem nicht nur für das Städtedreieck Aachen-Köln-Mönchengladbach wichtig. So sei etwa der Eisenbahnknotenpunkt Köln "einer der größten Engpässe im nationalen und europäischen Eisenbahnnetz - sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr".

Dort sollen die Kapazitäten nun erweitert werden - unter anderem durch Digitalisierung.

Pofalla rechnet damit, dass die meisten Maßnahmen des Infrastrukturpakets im Rheinischen Revier bis 2030 umgesetzt werden können, wenn bei zentralen Vorhaben eine Verringerung der Klage-Instanzen ermöglicht werde.

Bahn-Vorstand Ronald Pofalla (l.) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (r.)
Bahn-Vorstand Ronald Pofalla (l.) und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (r.)  © dpa/Federico Gambarini

Titelfoto: dpa/Roland Weihrauch

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