Wollen ihre Kutten zurück: Hells Angels verklagen Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf/Köln – Nach dem Verbot eines Hells-Angels-Charters wurden die Besitztümer eingezogen. Die Hells Angels wollen diese Sachen nun zurück und gehen deshalb vor Gericht.

Ein Mitglied der Hells Angels.
Ein Mitglied der Hells Angels.  © DPA

Rocker der Hells Angels haben das Land auf Herausgabe von Geld, Kutten und Motorrädern verklagt.

Vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht wird der Fall am Mittwoch (10 Uhr) verhandelt.

Geld und Gegenstände waren vor zwei Jahren nach dem Verbot eines Hells-Angels-Charters beschlagnahmt worden.

Die Rocker werfen der Polizei vor, sie habe bei der Großrazzia rechtswidrig auch Privateigentum mitgenommen.

Das sehen die Ermittler anders. Sie meinen, Motorräder, Kutten und Geld gehörten zum Vermögen der verbotenen Rockergruppe und seien daher zu Recht eingezogen worden.

Ob das so ist, muss das Gericht klären.

Die Hells Angels gelten als einer der härtesten Rocker-Clubs in Deutschland. Immer wieder kommt es zu Schließungen von Charters. So wurde zum Beispiel das Kölner Charter 2012 geschlossen.

In Köln kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen im Rocker-Milieu.
In Köln kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen im Rocker-Milieu.  © 123rf/Vichaya Kiatying-Angsulee

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