Mann flieht vor SEK-Zugriff: Was geschah zuvor in der Wohnung?

Düsseldorf – Am Mittwoch hat es in Düsseldorf einen zweiten SEK-Einsatz gegeben. Ein Mann (25) konnte zunächst fliehen, wurde aber später gestellt.

Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort in Düsseldorf.
Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort in Düsseldorf.  © Jan Ohmen

Nach Angaben der Polizei hatte sich eine 45-jährige Frau nach dem Verlassen eines Hauses an der Borsigstraße bei einer Streife gemeldet. Sie berichtete, von einem Bekannten (25) in dessen Wohnung geschlagen worden zu sein, der Mann habe auch ein Messer.

Die 45-Jährige war bei dem Vorfall leicht verletzt worden.

Aufgrund der vorliegenden Informationen über den 25-Jährigen entschied sich die Polizei für einen Zugriff durch ein Spezialeinsatzkommando (SEK).

Als das SEK dann gegen 13 Uhr die Wohnung in Oberbilk durchsuchte, war dem Mann bereits die Flucht gelungen. Die Polizei leitete umgehend die Fahndung nach ihm ein.

Gegen 16.45 Uhr konnte der Gesuchte dann in einer Wohnung am Pöhlenweg im Stadtteil Grafenberg festgenommen. Der 25-Jährige wies Verletzungen auf, die er sich wohl selbst zugefügt hat. Er wird derzeit ambulant behandelt und soll danach in Polizeigewahrsam kommen.

Noch ist unklar, was sich zuvor in der Wohnung abgespielt hat. Laut Angaben eines Polizeisprechers kannten sich der mutmaßliche Täter und das Opfer. Die Polizei ermittelt wegen einer Körperverletzung, die noch nicht genauer angegeben werden kann.

Ein Polizist vor dem Einsatzort in Oberbilk.
Ein Polizist vor dem Einsatzort in Oberbilk.  © Jan Ohmen

Titelfoto: Jan Ohmen

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