Neue Software soll Suizidgefahr in Gefängnissen erkennen

Düsseldorf – Künstliche Intelligenz soll künftig in den nordrhein-westfälischen Haftanstalten eingesetzt werden, um Selbstmordversuche früher zu erkennen und zu verhindern.

NRW setzt künftig auf eine Software, um Selbstmordversuche zu erkennen.
NRW setzt künftig auf eine Software, um Selbstmordversuche zu erkennen.  © Oliver Berg/dpa

Landesjustizminister Peter Biesenbach (CDU) stellt dazu am Dienstag (11 Uhr) ein Forschungsprojekt vor, das seinen Angaben zufolge bundesweit einmalig ist.

An der Entwicklung einer Software zur Suizidprävention ist eine Firma aus dem sächsischen Chemnitz beteiligt.

In den vergangenen drei Jahren war die Zahl der Selbsttötungen von Gefangenen in nordrhein-westfälischen Haftanstalten rückläufig.

Nach Angaben des NRW-Justizministeriums brachten sich hier 2018 elf Gefangene hinter Gittern um - 2017 waren es 13 (2016: 19).

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

2018 nahmen sich elf Häftlinge im Knast in NRW das Leben.
2018 nahmen sich elf Häftlinge im Knast in NRW das Leben.  © Friso Gentsch/dpa

Titelfoto: Oliver Berg/dpa


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