Blutiger Karnevalssamstag in der Region: Drei Mordversuche in einer Nacht

Düsseldorf / Neuss – Gleich drei versuchte Tötungsdelikte hat es Samstagnacht in Düsseldorf und in Neuss gegeben.

Ein 17-jähriger Neusser wurde am Samstagabend durch mehrere Messerstiche schwer verletzt.
Ein 17-jähriger Neusser wurde am Samstagabend durch mehrere Messerstiche schwer verletzt.  © Emergency-Report.de

In Neuss wurde ein 17-Jähriger durch mehrere Messerstiche schwer verletzt.

Gegen 22 Uhr geriet das Opfer an der Bergheimer Straße mit mehreren Jugendlichen zunächst in Streit und wurde dann mit einem Messer angegriffen und verletzt.

Am Sonntagmorgen wurde dann ein 19-jähriger Verdächtiger in Neuss festgenommen.

In Düsseldorf waren in derselben Nacht gegen 0.30 Uhr vier Jugendliche im Bereich der Kreuzung Graf-Adolf-Straße unterwegs, als sich eine sechsköpfige Gruppe näherte.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei wurden die vier Freunde von der sechsköpfigen Gruppe rund um den 15-jährigen Haupttäter ohne Grund provoziert.

Als diese die Beleidigungen ignorierte, griffen die Jugendlichen ihre Opfer an und schlugen zu. Ein 15-Jähriger stach einem 18-Jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche von hinten in den Rücken.

Der 18-Jährige wurde notärztlich versorgt und in einer Klinik notoperiert, weil seine Organe verletzt wurden. Der junge Tatverdächtige wurde festgenommen und zur Altstadtwache gebracht. Es handelt sich um einen Jugendlichen polizeibekannten Intensivtäter aus Leverkusen.

Attacke drei Stunden später auf der Andreasstraße

Ein 34-Jähriger ist in Düsseldorf mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Zwei Männer hätten den 34-Jährigen gegen 3.40 Uhr am Samstagmorgen angegriffen und zunächst geschlagen, teilte die Polizei mit.

Als er sich gewehrt habe, habe einer der Angreifer ein Messer gezogen und mehrfach auf den 34-Jährigen eingestochen, hieß es. In diesem Fall befinden sich die brutalen Angreifer noch auf der Flucht.

Die Hintergründe waren zunächst unklar. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen versuchter Tötungsdelikte. Lebensgefahr bestand laut Polizei am Sonntag nicht mehr.

Titelfoto: Emergency-Report.de

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