Neuer Pakt soll Funklöcher in NRW beseitigen

Düsseldorf – Funklöcher an Autobahnen, Bahntrassen und auf dem Land sollen schneller verschwinden. Das ist das Ziel einer Vereinbarung zwischen Land NRW und Mobilfunkunternehmen.

Bis 2019 sollen 99 Prozent aller Haushalte mit mobilem Internet versorgt werden können (Symbolbild).
Bis 2019 sollen 99 Prozent aller Haushalte mit mobilem Internet versorgt werden können (Symbolbild).  © DPA
Dazu wollen die großen Mobilfunkunternehmen in den nächsten zwei bis drei Jahren auf eigene Rechnung 1350 Masten oder Basisstationen neu errichten und 5500 weitere modernisieren.

Das sieht eine freiwillige Vereinbarung vor, die Telekom, Vodafone und Telefónica Germany am Montag mit dem NRW-Wirtschaftsministerium in Düsseldorf unterzeichnet haben.

Bis Ende 2019 sollen rund 99 Prozent aller Haushalte in NRW so versorgt sein, dass Telefonate und mobiles Internet weitgehend störungsfrei funktionieren. Derzeit verfügen gut 98 Prozent der NRW-Haushalte über den LTE-Mobilfunkstandard.

"Wir wollen die Versorgung weitgehend flächendeckend sicherstellen", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Das Land verpflichte sich im Gegenzug, Genehmigungsprozesse für Funkmasten zu beschleunigen. Ziel sei, die Verfahrensdauer von der derzeit bis zu zwei Jahren auf unter zwölf Monate zu reduzieren. Außerdem dürfen die privaten Mobilfunkunternehmen künftig staatliche Behörden-Funkmasten in NRW mitnutzen.

Titelfoto: DPA


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