NRW-Röstereien produzieren weniger Kaffee

Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen ist 2018 weniger Kaffee als im Vorjahr produziert worden. Die Menge ging im Vergleich zu 2017 um 4,1 Prozent auf 73.200 Tonnen Röstkaffee zurück, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte.

Negativer Trend: Die Menge an produziertem Röstkaffee in NRW geht seit 2017 zurück (Symbolbild).
Negativer Trend: Die Menge an produziertem Röstkaffee in NRW geht seit 2017 zurück (Symbolbild).  © 123rf/racorn

Und auch im ersten Halbjahr 2019 sank die Produktionsmenge erneut um 8,5 Prozent ab.

Nach dem Tag des Kaffees am Dienstag (1. Oktober) sind das eher schlechte Nachrichten für die Kaffeebranche.

NRW-Kaffeehochburg ist der Regierungsbezirk Münster. Hier wird über die Hälfte des Röstkaffees hergestellt. Insgesamt gibt es in NRW neun größere Kaffeeröstereien mit mehr als 20 Mitarbeitern.

Der Anteil von entkoffeiniertem Röstkaffee ist verschwindend gering und lag 2018 bei nur 4,5 Prozent.

Da die Röstkaffee-Produktion auch insgesamt in Deutschland stagnierte, sank der NRW-Anteil von 13,9 auf 13,3 Prozent.

Laut Zahlen des Deutschen Kaffeeverbandes trinkt jeder Deutsche pro Jahr im Schnitt 164 Liter Kaffee, 73,3 Prozent davon zu Hause. Deutschland ist nach den USA und Brasilien der drittgrößte Kaffeemarkt der Welt.

Die Deutschen mögen das Getränk: Am 1. Oktober war der Tag des Kaffees.
Die Deutschen mögen das Getränk: Am 1. Oktober war der Tag des Kaffees.  © 123RF/PaylessImages

Titelfoto: 123rf/racorn


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