Obdachlose Oma stirbt und hinterlässt einen Schatz

Symbolbild.
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Düsseldorf - Die obdachlose Betia M. (83) war ein bekanntes Gesicht in der Düsseldorfer City. "Mütterchen Russland" - wie sie genannt wurde - hinterlässt nach ihrem Tod vergangene Woche nun einen Schatz, bislang ohne Erben.

Den liebevollen Spitznamen gaben ihr ihre Mitbewohner im Obdachlosenheim in der Eisenstraße.

Jahrelang schob die gebürtige Moldawierin ihren Rollator durch Düsseldorf. Sie schlief auf der Straße oder in Obdachlosenheimen. Immer hatte sie einen schwarzen Nylon-Beutel dabei, wie Bild.de berichet.

Vergangene Woche verstarb die alleinstehende Betia M. im Evangelischen Krankenhaus.

Eine Sozialarbeiterin räumte ihr Zimmer auf und durchsuchte dabei auch die wenigen Habseligkeiten der Oma. Als sie in den schwarzen Beutel schaute, dürfte sie ihren Augen nicht getraut haben. Darin lagen 45.000 Euro in 500 Euro-Scheinen! Damit nicht genug. Außerdem lagen 6648 US-Dollar und eine kleinere Summe moldawischen Bargeldes und etwas Schmuck darin!

Woher die alte Dame das Geld hatte und warum sie dennoch so bescheiden lebte, bleibt bislang noch ein Rätsel.

Richter Michael Pohar, Sprecher des Düsseldorfer Amtsgerichts: „Unser Job ist es nun, mögliche Erben der Frau zu suchen. Es soll wohl einen in Amerika lebenden Sohn geben.“

Foto: imago


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