Passanten sehen leblose Person im Rhein, doch jede Hilfe kommt zu spät

Düsseldorf/Köln – Am Samstagnachmittag wurde im Rhein bei Düsseldorf eine Männerleiche entdeckt. In Köln rettete die Polizei kurz darauf einen 28-jährigen Mann aus dem Fluss.

Die Ermittlungen der Polizei nach dem Leichenfund dauern an (Symbolbild).
Die Ermittlungen der Polizei nach dem Leichenfund dauern an (Symbolbild).

Zeugen hatten gegen 16.30 Uhr eine leblose Person im Fluss auf Höhe des Stadtteils Unterbilk bemerkt und daher die Polizei alarmiert.

Die Rettungskräfte zogen den bäuchlings treibenden Mann dann unterhalb des Apollo Platzes an Land. Dort konnte nur der Tod der Person festgestellt werden.

Nach ersten Ermittlungen handelt es sich bei dem Toten um einen 44-jährigen Kölner. Der Mann war seit dem 27. März vermisst worden.

Bislang liegen keine Hinweise auf eine Straftat oder ein Fremdverschulden vor. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Mann aus Rhein in Köln gerettet

In Köln konnte die Wasserschutzpolizei einen Mann aus dem Rhein retten (Symbolbild).
In Köln konnte die Wasserschutzpolizei einen Mann aus dem Rhein retten (Symbolbild).  © DPA

Ein weiterer Vorfall auf dem Rhein bei Köln endete dagegen recht glimpflich.

Ein betrunkener Führer eines Sportboots war in ein Hafenbecken am Rhein gestürzt und musste von der Wasserschutzpolizei gerettet werden. Der 28-Jährige hatte am Samstagabend offenbar das Gleichgewicht verloren und war über Bord gegangen.

Eine Beamtin eines in der Nähe fahrenden Polizeiboots sprang in den Fluss und brachte den Mann an Land. Dabei sei ihr eine Alkoholfahne aufgefallen, hieß es in einer Mitteilung vom Sonntag. Die Polizei kassierte den Bootsführerschein des Mannes und stellte Strafanzeige.

Der Betrunkene zog sich bei seinem unfreiwilligen Bad leichte Verletzungen zu und wurde in einem Krankenhaus untersucht.

Titelfoto: DPA

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