Stromschlag knapp überlebt: Elektriker kämpft um sein Recht

Düsseldorf – Seit fast acht Jahren kämpft Joachim Dancker (59) nach einem Stromschlag mit 20.000 Volt um seine Anerkennung als Opfer eines Arbeitsunfalls.

Der 59-Jährige hatte während der Arbeit einen Stromschlag erlitten und ist seitdem erwerbsunfähig (Symbolbild).
Der 59-Jährige hatte während der Arbeit einen Stromschlag erlitten und ist seitdem erwerbsunfähig (Symbolbild).  © 123RF/Andriy Popov

Der Elekroinstallateur hatte den Stromschlag bei Wartungsarbeiten im Rechenzentrum einer Großbank nur knapp überlebt.

Er musste zweimal wiederbelebt werden, lag tagelang im Koma und wurde 17 Mal operiert.

An diesem Montag wurde der Streit vor dem Düsseldorfer Landgericht fortgesetzt.

Der Familienvater gilt seither als erwerbsunfähig und erhält eine Invalidenrente.

Für die Rentenkasse war es ein klarer Fall, für seine private Unfallversicherung nicht. Sie weigert sich seit Jahren zu zahlen (Az: 9 O 196/15).

Der Prozess des ehemaligen Elektroinstallateurs gegen seine Unfallversicherung wird am Düsseldorfer Landgericht verhandelt (Archivbild).
Der Prozess des ehemaligen Elektroinstallateurs gegen seine Unfallversicherung wird am Düsseldorfer Landgericht verhandelt (Archivbild).  © Marcel Kusch/dpa

Titelfoto: 123RF/Andriy Popov

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