Warum sind Wohnmobile eigentlich aktuell so im Trend?

Düsseldorf – Reisemobile und Caravans sind in Deutschland so gefragt wie noch nie. Aber warum eigentlich?

Die Zielgruppe der Wohnmobil-Fahrer wächst: "Schuld" ist der demographische Wandel.
Die Zielgruppe der Wohnmobil-Fahrer wächst: "Schuld" ist der demographische Wandel.  © DPA

Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres seien mehr als 54.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen worden, berichtete der Caravaning Industrie Verband (CIVD) am Mittwoch in Düsseldorf.

Die Verkaufszahlen hätten damit eine Rekordhöhe erreicht und das Vorjahresniveau noch einmal um 11,8 Prozent übertroffen. Auch für das Gesamtjahr rechne die Branche mit einem Zulassungsrekord.

Ein Ende des Trends sei nicht in Sicht, betonte der CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso. Wichtigster Treiber der Entwicklung sei die demographische Entwicklung.

Denn die Gruppe der Menschen über 50, die wichtigste Zielgruppe der Branche, die gern per Wohnmobil verreise, wachse deutlich.

Gleichzeitig sorge der Outdoor-Trend dafür, dass auch jüngere Familien das Caravaning wieder für sich entdeckten. Auch 2019 rechnet die Branche deshalb mit weiteren Zuwächsen.

Zusätzliche Impulse erwarten die Reisemobil- und Caravan-Hersteller von der weltgrößten Branchenmesse, dem Caravan Salon in Düsseldorf, der am 25. August seine Tore für das breite Publikum öffnet.

Dort präsentieren mehr als 600 Aussteller ihre Neuheiten. Der Trend geht dabei laut Onggowinarso zu immer komfortabler ausgestatteten Fahrzeugen.

Der Durchschnittspreis für neue Reisemobile lag im vergangenen Jahr bei über 71.000 Euro. Für einen Caravan gaben die Käufer im Durchschnitt knapp 20.000 Euro aus.


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