Schweinepest rückt immer näher: NRW probt den Ernstfall

Düsseldorf – Behördenvertreter und Feuerwehrleute haben am Donnerstag in einem Wald bei Düsseldorf für einen möglichen Ausbruch der afrikanischen Schweinepest trainiert.

Männer in Schutzanzügen tragen bei einer Übung einen gefundenen Kadaver (Dummy) zu einem Behälter.
Männer in Schutzanzügen tragen bei einer Übung einen gefundenen Kadaver (Dummy) zu einem Behälter.  © DPA

Dabei wurden drei Attrappen infizierter Schweinekadaver im Wald abgelegt.

Geübt wurde, die Umgebung abzusperren und die toten Tiere möglichst sicher und hygienisch in ein Labor abzutransportieren. Dafür wurden zum Beispiel Hygieneschleusen aufgebaut, die Mitarbeiter trugen Sicherheitsanzüge.

"Die Übung hat sehr gut geklappt. Man kann festhalten, dass wir schon gut auf so eine Situation vorbereitet sind", sagte der Leiter des Düsseldorfer Amtes für Verbraucherschutz.

Mit einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen muss nach Einschätzung von Bundesbehörden in Deutschland gerechnet werden. Deshalb laufen seit einiger Zeit Vorbereitungen auf diesen Fall.

Eine Gefahr für den Menschen stellt die Tierseuche nicht dar.

Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Düsseldorf steht bei einer Übung im Wald.
Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Düsseldorf steht bei einer Übung im Wald.  © DPA

Titelfoto: DPA

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