Völlig absurd: Mutmaßlicher Kindermörder will verhext worden sein

Düsseldorf – Ein mutmaßlicher Kindermörder hat in Düsseldorf vor Gericht sein Schweigen gebrochen und behauptet, verhext worden zu sein.

In dieser Wohnsiedlung in Düsseldorf-Rath wurde ein siebenjähriges Mädchen ermordet.
In dieser Wohnsiedlung in Düsseldorf-Rath wurde ein siebenjähriges Mädchen ermordet.  © DPA

Seine Frau habe ihn durch schwarze marokkanische Magie verzaubert, behauptete der Angeklagte am Montag am Düsseldorfer Landgericht. Der Ägypter soll seine eigene Tochter umgebracht haben und ist wegen Mordes angeklagt.

Der 33-Jährige soll die Kleine aus Rache an seiner Ehefrau erwürgt haben, der er Untreue unterstellte. Das Drama hatte sich laut Anklage im vergangenen Juli in Düsseldorf abgespielt.

Eine Spezialeinheit der Polizei hatte die Wohnung der Familie umstellt, in der der Vater mit der Tochter alleine war. Als sich der Ägypter nach gut einer Stunde ergab und festgenommen wurde, soll er seine leblose Tochter im Arm gehalten haben. (TAG24 berichtete)

Im Scheidungsverfahren hatten seine Anwälte behauptet, die Tochter sei bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen.

Der 33-Jährige sei mit ihr gestolpert. Ein Rechtsmediziner hatte im Prozess einen Sturz als Todesursache ausgeschlossen. Der Prozess wird am kommenden Donnerstag fortgesetzt.

Der Schriftzug "Landgericht und Amtsgericht Düsseldorf" hängt an der Fassade des Landgerichts an der Werdener Straße.
Der Schriftzug "Landgericht und Amtsgericht Düsseldorf" hängt an der Fassade des Landgerichts an der Werdener Straße.  © DPA

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