Tödlicher Unfall: Mann wird aus Auto geschleudert und überfahren

Duisburg - Auf der A59 ist es bei Duisburg zu einem schweren Autofall mit einem Toten und zwei Schwerverletzten gekommen.

Der aus dem Auto geschleuderte Mann starb noch an der Unfallstelle (Symbolbild).
Der aus dem Auto geschleuderte Mann starb noch an der Unfallstelle (Symbolbild).  © 123RF

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Autobahnpolizei Düsseldorf war am frühen Samstagmorgen (17. November) ein mit fünf Männern besetzter Peugeot auf der Autobahn 59 in Fahrtrichtung Dinslaken unterwegs.

Aus bislang noch unklaren Gründen verlor der Fahrer in Höhe der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld die Kontrolle über den Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dadurch geriet das Auto ins Schleudern und überschlug sich. Einer der Insassen, ein bislang noch nicht identifizierter junger Mann, wurde aus dem Wagen auf die Fahrbahn geschleudert.

Ein nachfolgender Fahrer (24 Jahre aus Duisburg) konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und erfasste mit seinem Fiat den auf der Autobahn liegenden Mann. Dieser wurde so schwer verletzt, dass er trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte noch an der Unfallstelle starb.

Zwei weitere Insassen (zwei 22 Jahre alte Duisburger) erlitten schwere Verletzungen, bei einem können die Ärzte Lebensgefahr nicht ausschließen.

Identität des Toten noch ungeklärt

Zwei Männer aus Duisburg im Alter von 22 und 23 Jahren, die sich ebenfalls im Auto befanden, erlitten einen Schock. Den Vieren wurden Blutproben entnommen.

Wer den Wagen gefahren hat und wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Insassen geben an, dass sie den tödlich verletzten Mann erst im Lauf des Abends kennengelernt haben wollen und daher nicht sagen können, um wen es sich handelt.

Update, 15.41 Uhr

Der junge Mann, der bei dem Verkehrsunfall auf der A 59 starb, konnte mittlerweile identifiziert werden. Es handelt sich um einen 19 Jahre alten Mann aus Dinslaken.

Die Ermittlungen hinsichtlich des genauen Unfallgeschehens dauern weiterhin an.

Titelfoto: 123RF


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