Minister verspricht mehr Jobs für Sachsen

Die neuen Förderprogramme sollen vor allem Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt helfen.
Die neuen Förderprogramme sollen vor allem Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt helfen.

Von Torsten Hilscher

Dresden - Die Staatsregierung legt mehrere neue Programme zur Stärkung des Arbeitsmarktes auf. Dazu gehören die Strategiewerkstatt „Industrie der Zukunft“, Allianzen für „Fachkräfte“ und „Arbeitsschutz“ sowie „Jugendberufsagenturen“. Hinzu kommt die Plattform „futureSAX“ für Start-ups.

Die „Fachkräfteallianz“ zum Beispiel ist bis 2019 mit 22 Millionen Euro ausgestattet.

Sie soll dem Fachkräftemangel etwas entgegensetzen. „Industrie der Zukunft“ wiederum ist ein Diskussionsforum für die Herausforderungen des Wettbewerbs und wichtiger Technologien.

Sie alle sind Teil eines Gesamtkonzeptes von Wirtschaftsminister Martin Dulig (41, SPD), das er jetzt im Landtag vorstellte. Dulig beschwor „einen zweiten Schwung“, den Sachsen für den Start in die Zukunft brauche.

Die Grünen nutzten Duligs Rede, um von ihm Arbeitnehmer-Freistellungen für Weiterbildung zu fordern. Bei dem Thema liege Sachsen nämlich bundesweit hinten. Die AfD schmähte Duligs Ausführungen als Erklärung ohne Konzepte und Fakten.

Fordert von den Sachsen einen neuen Schwung: Minister Martin Dulig (41, SPD).
Fordert von den Sachsen einen neuen Schwung: Minister Martin Dulig (41, SPD).

Foto: Waltraud Grubitzsch, dpa/Arno Burgi


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