Dunkin Donuts: Polizist nennt eine schwangere Frau eine "Bitch"! Dann nimmt ihr Freund Rache

Menomonee Falls (USA) - Ein Mitarbeiter des Donut-Fast-Food-Riesen "Dunkin" spuckte in den Becher eines Polizisten. Dafür hatte er einen Grund parat.

Ein Kaffee im Pappbecher bei Dunkin (Symbolbild).
Ein Kaffee im Pappbecher bei Dunkin (Symbolbild).  © 123RF/Yeison Garces

Schon im Dezember 2017 soll dieser Vorfall geschehen sein, als ein Polizist in Zivil im Dunkin-Geschäft in Menomonee Falls verschiedene Kaffees bestellte.

Der Dunkin-Angestellte Brian Colon arbeitete damals mit seiner schwangeren Verlobten in der Filiale im US-Bundesstaat Wisconsin.

Er nahm die Bestellung vom Beamten Andrew Martin auf, sie bereitete sie zu. Dabei kam es zu einem Malheur, wie CBS 58 berichtete.

Die Schwangere schien durcheinander gekommen zu sein und die Bestellung nicht komplett richtig überreicht zu haben.

Dem Beamten außer Dienst fiel das sofort auf. Er soll in dem Geschäft lautstark geschrien und geflucht haben. Weiter nannte er die Angestellte angeblich "Bitch". Sie fing an, zu weinen.

Dann reichte es dem Kollegen und Verlobten der Dame. Er selbst kümmerte sich um Ersatz für den wütenden Beamten, während sie sich hinder den Kulissen beruhigte.

Spucke im Kaffee löste Gesundheitsbedenken aus

Doch es blieb nicht beim Filterkaffee an sich: Brian Colon spuckte zuerst in einem unbeobachteten Moment in den Becher und ließ danach den Kaffee ein.

Andrew Martin verließ den Laden mit dem Kaffee - und stand wenig später wieder auf der Matte. Er bemerkte schnell, das etwas nicht stimmte. In der direkten Konfrontation gestand Brian Colon die Tat sofort und sagte, dass man so nicht mit einer Frau spricht.

Erst dann soll er erfahren haben, dass der Geschädigte ein Polizeibeamter ist. Doch dieser schilderte, dass er auch oft uniformiert in den Laden gehe, sodass es Colon eigentlich wissen müsse. "Wenn Sie ein Polizist sind, warum verhalten Sie sich dann so im Laden?", soll Colon verdutzt gefragt haben laut dem Lokalfernsehsender.

Der Beamte Martin wurde danach aus Angst um seine Gesundheit auf HIV und Hepatitis A getestet. Er beklagte sich über einige Leiden und Schmerzen.

Deshalb zog Andrew Martin vor Gericht und verklagte Colon und die Donut-Kette "Dunkin" auf die Behandlungskosten plus etwas Schmerzensgeld.

Brian Colon kündigte nach dem Vorfall bei Dunkin Donuts und saß bereits vier Tage in Haft wegen "Fehlverhaltens". Der Prozess währt jedoch noch immer an. Eine weitere Haftstrafe könnte folgen.

Titelfoto: 123RF/Yeison Garces

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