Mutter schlägt Tochter (†4) mit Gürtel, bis sie stirbt, weil die Kleine sich in die Hose machte

Durham (North Carolina) - Reumütig und weinend zeigte sich Jessica W. (31) am Montag vor Gericht. Die 31-Jährige aus der Stadt Durham in North Carolina hatte zu dem Zeitpunkt gestanden, ihre nur vier Jahre alte Tochter Armani H. am 25. September 2014 mit einem Gürtel zu Tode geprügelt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft rastete die Mutter seinerzeit so aus, weil sich ihr Kind eingenässt hatte, berichtet "WRALNews".

Jessica W. (31) zeigte sich vor Gericht reumütig.
Jessica W. (31) zeigte sich vor Gericht reumütig.  © Twitter/Screenshot/@WRALSarah

Es war ein schreckliches Bild, dass sich den Sanitätern bot, als sie vor viereinhalb Jahren in der Wohnung von Mutter und Tochter eintrafen. Die Vierjährige lag leblos auf dem Boden und die Helfer versuchten alles, um sie wiederzubeleben. Doch das Kind war nicht mehr zu retten.

Jessica W. erzählte der Polizei später, dass ihre Tochter beim Spielen aus dem Bett gefallen war und sich am Kopf verletzt hatte. Die heute 31-Jährige überlegte es sich irgendwann anders und behauptete, dass ihr Kind früh ins Bett gegangen war, weil sie sich krank gefühlt habe. Keine der Geschichten waren bei den grausamen Verletzungen, die Armani H. erlitten hatte, glaubwürdig.

Staatsanwalt Boz Zellinger sagte vor Gericht: "Die Verletzungen, die dieses Kind erlitt, sind schrecklich. Die Person, die sich um sie kümmern und sie beschützen sollte, ist die Person, die diese tödlichen Wunden verursacht hat."

Jessica W. (31) will ihre Tochter geliebt haben

Jessica W. weinte vor Gericht.
Jessica W. weinte vor Gericht.  © Twitter/Screenshot/@WRALSarah

Der Polizeipräsident von Durham, Jose Lopez, ergänzte vor Gericht: "Die Mutter gab zu, dass sie das Kind so sehr verletzt hatte, dass es daran starb... Wir reden über gebrochene Rippen, Dinge dieser Art."

Weinend entschuldigte sich Jessica W. vor Gericht für den Mord an ihrer Tochter. Sie gab zu, das Kind mit dem Gürtel und "möglicherweise" mit den Fäusten geschlagen zu haben, weil sie so unglaublich wütend gewesen war, dass die Vierjährige ihre Blase nicht kontrollieren konnte.

Dennoch bestand Jessica W. darauf, dass sie ihre Tochter geliebt hatte. Sie sagte: "Ich habe einige schlechte Entscheidungen getroffen, die mich das Leben meiner Tochter gekostet haben... Ich habe meine Tochter so sehr geliebt... Es gibt keinen Tag, an dem es nicht wehtut."

Die Angeklagte bekannte sich zu Mord zweiten Grades für schuldig und wurde zu 13 bis 17 Jahren Gefängnis verurteilt.

Der Richter sagte jedoch, sie würde die zwei Jahre, die sie bereits im Gefängnis verbracht hatte, angerechnet bekommen - was bedeutet, dass sie bereits 2030 freikommen könnte.

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