Dynamo: Macht Böger seine Spieler zu Chor-Knaben?

Ob es eine musikalische Rückreise wird, entscheidet sich am Sonntag.
Ob es eine musikalische Rückreise wird, entscheidet sich am Sonntag.

Von Enrico Lucke

Dresden - Wer hätte das gedacht: Dynamo-Coach Stefan Böger will seine Spieler zu Chorknaben machen. Aber erst, nachdem sie in Großaspach den VfB-Bubis richtig Feuer unterm Hintern gemacht haben ...

„Ich hoffe, dass wir auf der Rückfahrt Grund zum Singen haben. Wenn wir nämlich drei Punkte im Gepäck haben, dann ist es mir recht, wenn im Bus ein bisschen gesungen wird“, so Böger. „Aber ich glaube, die Generation von heute kennt kaum noch ‚O Tannenbaum‘ oder ‚Leise rieselt der Schnee‘.“

Wie kommt‘s, dass der 48-Jährige selbst so musikalisch ist?

„Ich singe nicht gerne, nur wenn ich muss“, gesteht Böger. Und dann verrät er, dass er fast Chorknabe geworden wäre:

„Ich bin zwar nicht der beste Sänger, aber ...
„Ich bin zwar nicht der beste Sänger, aber ...

„Als ich ganz klein war, wurde ich für den Thomanerchor gecastet und musste vorsingen. Ich habe mich aber schon damals für den Fußball entschieden.“

Der Held vom Rostock-Spiel, Mathias Fetsch, hätte nichts dagegen, auf der Rückfahrt zu trällern: „Ich bin zwar nicht der beste Sänger, aber wenn wir den Sieg einfahren, ist das ein oder andere Liedchen mit dabei.“

Was den Kickern da genau über die Lippen kommt, soll aber „intern bleiben“. So, so! Damit im Bus aber überhaupt die nötige Stimmung aufkommt, müssen die Dynamos ihren Job gegen Stuttgarts zweite Garnitur machen.

„Einplanen kann man drei Punkte sicher nicht“, so Böger.

Fotos: Lutz Hentschel, Dehli, dpa


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