Dynamo-Spieler Löwe: "Wenn es nicht läuft, zeigst du deinen Charakter"

Dresden - Was Dynamo Dresden für eine Mannschaft ist, das wird sich am Sonnabend im Heimspiel gegen Hannover 96 zeigen. Trainer Cristian Fiel will nach der 1:4-Packung in Aue eine Reaktion sehen - und mit ihm Routinier Chris Löwe.

Chris Löwe (Nummer 15) kann die Flanke von Clemens Fandrich nicht verhindern.
Chris Löwe (Nummer 15) kann die Flanke von Clemens Fandrich nicht verhindern.  © Picture Point/Roger Petzsche

Auch der 30-jährige Sachse hatte am Sonntag beim 1:4 einen schwachen Tag erwischt. Die ersten 25 Minuten rannte ihm Gegenspieler Tom Baumgart nur hinterher, die letzten 65 Minuten war es umgedreht.

Beim Treffer zum 1:2 hing er mit drin, weil er die Flanke von Fabian Kalig nicht verhindern konnte: "Wenn wir so verteidigen, bekommen wir nicht nur vier Tore in Aue, dann wird es bei jedem Spiel schwer", sagte Löwe, der auch gleich einen Appell an sein Team schickte.

"Das alles Entscheidende ist, dass wir die Dinge kritisch ansprechen. Nicht weniger wichtig ist, dass jetzt niemand auf den anderen mit dem Finger zeigt", so der Linksverteidiger. Selbstzerfleischung will er vermeiden, denn "wenn es nicht läuft, zeigst du deinen Charakter und ob du eine Mannschaft bist. Das müssen wir jetzt."

Jetzt ist Hannover nicht die Mannschaft, die bisher Bäume ausriss. Derzeit ist der Name größer als die sportliche Leistung.

Gute Gelegenheit für Löwe und Co. sich dort abzureagieren, als Team zu zeigen und zu gewinnen.

Mit hängenden Köpfen und verbitterten Mienen schlichen Marco Hartmann, Chris Löwe und Jannik Müller (v.l.) in Aue vom Platz.
Mit hängenden Köpfen und verbitterten Mienen schlichen Marco Hartmann, Chris Löwe und Jannik Müller (v.l.) in Aue vom Platz.  © imago images/Dennis Hetzschold

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