Vierter Punkt am Stück: Dynamo arbeitet Stotterstart in die Saison so langsam auf!

Dresden - Dynamo Dresden arbeitet seinen Stotterstart so langsam auf. Den ersten beiden Niederlagen folgten nun vier Punkte - 2:1 gegen den 1. FC Heidenheim und 0:0 beim SV Darmstadt 98.

Mittlerweile das Herz des Dynamo-Spiels: Dzenis Burnic (r., gegen SVD-Kicker Mandela Egbo) gab das Tempo vor.
Mittlerweile das Herz des Dynamo-Spiels: Dzenis Burnic (r., gegen SVD-Kicker Mandela Egbo) gab das Tempo vor.  © imago images/Jürgen Kessler

Bei den Lilien stimmten nur drei Dinge nicht: Die schleppenden ersten 20 Minuten, die Chancenverwertung und daraus ableitend das Ergebnis.

Doch das Wichtigste war: Das Spielsystem von Cristian Fiel greift immer mehr.

SVD-Coach Dimitrios Grammozis war nach der Partie voll des Lobes über Dresden.

Dynamo ist "eine der spielstärksten, wenn nicht gar die spielstärkste Mannschaft der Liga, die schwer zu schlagen ist", kam es ihm über die Lippen.

Worte, die Fiel natürlich aufschnappte. "Wir beide kennen uns schon eine ganze Weile. Wenn das ,Dimi' sagt, dann nehme ich das gerne mit", grinste der 39-Jährige.

Aber Grammozis hat sich die Spiele von Dynamo vor dem Auftritt am Böllenfalltor angeschaut und musste feststellen, dass die SGD am Freitagabend wieder einen Schritt weiter war.

Das aggressive System von Fiel greift immer mehr. Ab der 20. Minute war das ein Auftritt in der Fremde, der in diesem Kalenderjahr noch nicht so häufig passierte.

Dynamo Dresdens Dzenis Burnic war das Herz des SGD-Spiels

Engagiert bei der Sache. Cristian Fiel war mit den ersten 20 Minuten und mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Der Rest passt immer mehr.
Engagiert bei der Sache. Cristian Fiel war mit den ersten 20 Minuten und mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Der Rest passt immer mehr.  © ima­go images/Mi­cha­el Ber­mel

"Zu Beginn waren wir nicht auf dem Platz. Doch dann wurde es besser", wusste auch Kapitän Jannik Müller.

"Dann sind wir gut ins Umschaltspiel gekommen, konnten früh anlaufen und so viele Bälle gewinnen", sagte Müller.

Gerade Dzenis Burnic tat sich in der Zentrale hervor, er ist das Herz des Spiels. Er konnte mit seinen Mitspielern immer wieder die beiden Außen Chris Löwe und Patrick Ebert einsetzen, die zahlreiche Flanken in den Strafraum schlugen. Darmstadt war über lange Zeit nur Statist auf dem eigenen Platz.

Das war ganz nach dem Geschmack seines Trainers: "Ich glaube, man sieht es schon, dass wir immer wieder die Räume hinter der gegnerischen Kette suchen, um da dem Gegner richtig wehzutun", so Fiel.

"Wo wir noch daran arbeiten müssen ist der Ball ins letzte Drittel. Wenn wir das Ding noch gewonnen hätten, käme noch mehr Selbstvertrauen, aber das wird noch", so der Coach.

Dabei war es gar nicht so sehr der letzte Pass, sondern eher der Abschluss. Da muss Dresden einfach noch kaltschnäuziger werden. Fünf große Möglichkeiten in der Fremde müssen einfach zu einem Dreier reichen. Wenn das besser wird, dann hat auch Grammozis Recht, denn ist Dynamo nur schwer zu schlagen.

Jannik Müller nach dem Spielschluss bei den Fans. Den Punkt nahmen alle gern mit nach Dresden, auch wenn es ein Dreier hätte sein müssen.
Jannik Müller nach dem Spielschluss bei den Fans. Den Punkt nahmen alle gern mit nach Dresden, auch wenn es ein Dreier hätte sein müssen.  © imago images/Jürgen Kessler

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