Dynamo-Trainer Cristian Fiel: "Schwitze erst wieder, wenn die Spiele losgehen!"

Dresden - Vor zwölf Monaten Uwe Neuhaus, vor sechs Maik Walpurgis, jetzt Cristian Fiel. Dynamo geht die dritte Vorbereitung in Folge mit einem anderen Trainer an.

Dynamo-Coach Cristian Fiel bei der Arbeit auf dem Trainingsplatz.
Dynamo-Coach Cristian Fiel bei der Arbeit auf dem Trainingsplatz.  © Lutz Hentschel

Die Kicker, die schon mindestens ein Jahr bei Dynamo sind, haben in der jüngsten Vergangenheit viel erlebt. Unter dem Spanier soll ab jetzt alles besser werden. Nun kann er ganz nach seinen Werten trainieren lassen.

Als der 39-Jährige im Februar kam, musste er wohl oder übel von der Vorarbeit von Walpurgis leben. Er rettete, was zu retten war.

Das war nicht weniger als der Klassenerhalt. Nun sind alle trainingstechnischen Altlasten weg, Fiel kann sich verwirklichen. Und das sah bei den ersten Einheiten nach dem Urlaub konzentriert und frisch aus.

Nach nur drei Wochen Pause war das nicht ganz so zu erwarten, aber müde wirkte keiner. "Vor ein paar Wochen hätte ich noch gesagt, drei Wochen reichen nicht. Heute habe ich mich gefreut, dass es wieder losgeht und ich mit den Jungs auf dem Platz stehen kann", sagte "Fielo" direkt nach dem Startschuss.

"Das wird eine intensive und spannende Zeit." Spannend für ihn, weil er sehen und erkennen muss, wie sich seine neu formierte Truppe bewegt. Intensiv für die Kicker.

"Mit dem Ball" laut Dynamos Trainer Cristian Fiel kein großer Unterschied zwischen Profis und U17

Die Anweisungen von Dresdens Trainer Cristian Fiel (M.) sind zwar laut, energisch und bestimmt, aber immer sachlich und nie ungehalten. Die Kicker um Kapitän Marco Hartmann (l.) hören so auch aufmerksam zu.
Die Anweisungen von Dresdens Trainer Cristian Fiel (M.) sind zwar laut, energisch und bestimmt, aber immer sachlich und nie ungehalten. Die Kicker um Kapitän Marco Hartmann (l.) hören so auch aufmerksam zu.  © Lutz Hentschel

Er ist dabei auf dem Trainingsplatz nie der stille Beobachter, sondern derjenige, der den Takt vorgibt.

Er sagt seine Anweisungen, seine Verbesserungen laut, bestimmt und energisch, aber nie ungehalten. Impulsiv ja, unkorrekt nein.

Die Truppe hört ihm auch am Ende einer jeden Einheit zu. Nicht einfach in diesen Tagen in dieser Hitze.

"Die Jungs haben geschwitzt, so soll es sein. Ich schwitze erst wieder, wenn die Spiele losgehen und ich nicht eingreifen kann", lachte Fiel.

Für ihn ist es die erste Vorbereitung bei den Profis, im Vorjahr führte er noch die "U17". Gibt es Unterschiede in der Herangehensweise?

"Mit den Profis kann ich oft zweimal am Tag trainieren, die 'U17' musste in die Schule. Was noch? Das sind Männer, da kannst du schon körperlich mehr machen", sagte Fiel und schob ein Aber hinterher:

"Mit dem Ball ist es kein großer Unterschied, weil ich wollte, dass die 'U17' den gleichen Fußball spielt, den ich jetzt auch mit den Profis spielen lassen will."

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