Das denkt Dynamos Kreuzer über seinen neuen Trainer Cristian Fiel

Dresden - Niklas Kreuzer ist nach seiner Leisten-OP im Dezember zurück. Genau rechtzeitig, denn heute übernimmt sein Kumpel Cristian Fiel als neuer Trainer das Ruder, mit dem Kreuzer in der Saison 2014/15 noch zusammen für Dynamo kickte.

Das Hinspiel in Bochum gewann Dynamo knapp mit 1:0. Niklas Kreuzer (l.) setzte sich hier gegen Timo Perthel durch.
Das Hinspiel in Bochum gewann Dynamo knapp mit 1:0. Niklas Kreuzer (l.) setzte sich hier gegen Timo Perthel durch.  © Imago

Es war das erste Drittliga-Jahr nach dem Abstieg im Mai 2014: Fiel ging als 34-Jähriger in seine letzte Saison als aktiver Spieler, Kreuzer startete damals bei den Schwarz-Gelben gerade erst durch, war im Sommer von Rot-Weiß Erfurt gekommen. "Fiel war der Oldie, ich noch ziemlich jung", erinnert sich der Rechtsverteidiger zurück. "Schon damals hatte Cristian bei Problemen immer ein offenes Ohr für mich."

Nachdem "Fielo" im August vergangenen Jahres für eine Partie als Interimstrainer bei der SGD eingesprungen war, kehrt der 38-Jährige heute als Cheftrainer ins Profigeschäft zurück. "Es war an der Zeit, dass frischer Wind reinkommt und dass eine neue Respektsperson auftritt", meint Kreuzer, der Fiel für diese Rolle als perfekt geeignet sieht: "Er kann uns die Leidenschaft am Fußball wiedergeben."

Ganz so einfach wird das für den neuen Hoffnungsträger allerdings nicht. Gegner VfL Bochum steht nach vier Niederlagen in Folge auf dem neunten Tabellenplatz und wird alles daran setzen, diese Negativ-Serie beim Fiel-Einstand zu stoppen. Schon das kurze Intermezzo des Deutsch-Spaniers als Übergangslösung zwischen Uwe Neuhaus und Maik Walpurgis vor einem halben Jahr war gegen den 1. FC Heidenheim mit 1:3 in die Hose gegangen.

Deswegen warnt Kreuzer nun vor zu großen Erwartungen: "Fiel ist kein Zauberer! Jetzt zu verlangen, dass er uns Zaubertränke gibt und wir Bochum mit 10:0 weghauen - so wird es nicht werden. Er muss die passenden Worte finden und die richtigen personellen Entscheidungen treffen."

Aber letztlich gilt noch immer: Richten müssen es die Spieler auf dem Platz!

Der Oldie und der Neuling: In der Saison 2014/15 standen Cristian Fiel (l.) und Niklas Kreuzer noch gemeinsam auf dem Platz. Für "Fielo" war danach Schluss, Kreuzer mauserte sich zu einer wichtigen Stütze der Dynamos.
Der Oldie und der Neuling: In der Saison 2014/15 standen Cristian Fiel (l.) und Niklas Kreuzer noch gemeinsam auf dem Platz. Für "Fielo" war danach Schluss, Kreuzer mauserte sich zu einer wichtigen Stütze der Dynamos.  © imago, Lutz Hentschel

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