Dynamo-Spieler loben Fiel: "Er lebt den Fußball, es hat Spaß gemacht!"

Dresden - Nach dem 2:2 gegen den VfL Bochum sprachen die Dynamos von einem "Punktgewinn". Denn danach hatte es nach der ersten Viertelstunde überhaupt nicht ausgesehen.

Baris Atik (r. u.) guckt im Fallen den Ball hinterher. Der war ihm vorm 1:2 eher glücklich ins Gesicht gesprungen.
Baris Atik (r. u.) guckt im Fallen den Ball hinterher. Der war ihm vorm 1:2 eher glücklich ins Gesicht gesprungen.  © DPA

Mit Leidenschaft und Herz - was auch Trainer Cristian Fiel auszeichnet - kämpften sich die Schwarz-Gelben zurück.

"Wenn man nach einem 0:2 noch 2:2 spielt, dann geht das Unentschieden schon in Ordnung", analysierte Kapitän Patrick Ebert unmittelbar nach Schlusspfiff, redete von einem gewonnenen Punkt.

In den letzten Wochen noch undenkbar, rappelten sich die Dynamos diesmal wieder auf. Maßgeblich beteiligt sei daran Trainer Fiel gewesen sein, unter dem der 31-jährige Ebert wieder die Lust am Fußball zurückgewonnen hat.

"Fiel lebt den Fußball - es hat Spaß gemacht", verspürt er wieder Freude an seinem Job.

Das kann auch Baris Atik von sich bestätigen. Vor allem, dass Dynamo nach dem Seitenwechsel ein anderes Gesicht gezeigt hat, soll laut dem Deutsch-Türken an der Halbzeitansprache des Trainers gelegen haben:

"Wie man den 'Fielo' kennt, hat er uns gepusht, und das brauchen wir auch. Das hat man ja in der zweiten Hälfte gesehen."

Diese Aktion rettete wenigstens einen Punkt: Jannis Nikolaou (r., Nummer 4) köpft zum 2:2 ein.
Diese Aktion rettete wenigstens einen Punkt: Jannis Nikolaou (r., Nummer 4) köpft zum 2:2 ein.  © picture point/Sven Sonntag

VfL-Coach Robin Dutt sagte zum Remis: "Letztlich ist es okay, aber bitter."

Vielmehr haderte der 54-Jährige mit der Leistung des Schiedsrichters. Vor allem das Tor zum 2:2 von Janis Nikolaou hätte laut seiner Aussage nicht fallen dürfen.

"Als der Treffer fiel, lag mein Spieler während des Eckballs mit einer Gehirnerschütterung draußen", reklamierte Dutt vorher ein Foulspiel.

Dynamos Erich Berko erwischte Gegenspieler Danilo Soares mit dem Becken im Gesicht - eher unabsichtlich.

"Aber der Schiedsrichter hat auf beiden Seiten einen unsicheren Eindruck vermittelt", konnte somit auch Dutt mit dem Punkt leben.

Seinem neuen, jungen Kollegen Fiel wünschte er anschließend eine erfolgreiche Zeit in Dresden: "Dynamo und Cristian - das passt. Und es ist toll, wenn man einen Kollegen hat, der trotz aller Emotionalität nachher freundschaftlich abklatscht."

Wie man es von Trainer Cristian Fiel aus dem Jugendbereich kennt: "Fielo" war auch gegen den VfL Bochum sehr engagiert an der Seitenlinie.
Wie man es von Trainer Cristian Fiel aus dem Jugendbereich kennt: "Fielo" war auch gegen den VfL Bochum sehr engagiert an der Seitenlinie.  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dynamo Dresden:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0