Dynamo-Coach Fiel kündigt an: "Wer darauf keine Lust hat, wird Probleme kriegen!"

Dresden - Zwar hat Dynamo-Coach Cristian Fiel gerade einmal elf Partien bei den Schwarz-Gelben an der Seitenlinie gestanden, doch auch für den 39-Jährigen endet ein hartes Fußballjahr.

Mal Daumen hoch, mal fassungslos die Hand vorm Gesicht - Cristian Fiel erlebte in seinen elf Partien als offizieller Dynamo-Cheftrainer eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
Mal Daumen hoch, mal fassungslos die Hand vorm Gesicht - Cristian Fiel erlebte in seinen elf Partien als offizieller Dynamo-Cheftrainer eine Achterbahnfahrt der Gefühle.  © Lutz Hentschel

Ab Donnerstag darf er für kurze Zeit mal zur Ruhe kommen, blickt aber schon auf die neue Saison voraus.

Erst absolvierte Fiel seine Fußballlehrer-Ausbildung, danach die sofortige Übernahme der Dynamos im Abstiegskampf.

Dazu kam die Personalie Markus Schubert, der mit seinem Wechsel Mannschaft, Fans und Umfeld spaltete.

"Ich will mich nicht beklagen. Es ist ein toller Job, der aber auch viel von einem fordert", hat die Saison auch bei Fiel Spuren hinterlassen.

Nun ist erst für knapp vier Wochen Ruhe. "Ich gehe mit einem guten Gefühl in die Sommerpause", erzählte Fiel nach dem 3:1 gegen Paderborn.

Zuvor hatte der Spanier aber eine Achterbahnfahrt erlebt.

Zuletzt gab's sechsmal abwechselnd Sieg und Niederlage, insgesamt in elf Partien vier Dreier, vier Remis und drei Pleiten.

Am 28. Februar wurde Cristian Fiel offiziell als neuer Chefcoach der Dresdner Dynamos vorgestellt, nachdem er unmittelbar zuvor in Köln seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer abgeschlossen hatte.
Am 28. Februar wurde Cristian Fiel offiziell als neuer Chefcoach der Dresdner Dynamos vorgestellt, nachdem er unmittelbar zuvor in Köln seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer abgeschlossen hatte.

Fiel will die vergangenen Monate für sich noch einmal analysieren.

"Wir dürfen nicht den Fehler machen zu sagen: Das was war, ist vorbei, und nächste Saison wird schon irgendwie werden."

Für die Zukunft wünscht sich "Fielo" vor allem mehr Konstanz.

"Dafür brauchen wir viel Power - sowohl im Kopf als auch im Herzen", prophezeit der Coach eine harte Vorbereitung (ab 16. Juni): "Wer darauf keine Lust hat, wird Probleme bekommen."

Charakter, Leidenschaft und Mentalität spielen beim emotionalen Trainer eine große Rolle.

"Du kannst nur erfolgreich sein, wenn du bereit bist, hart zu arbeiten und alles zu investieren", will Fiel den inneren Schweinehund seiner Jungs besiegen.

"Ich bin der Überzeugung, dass unsere Art und Weise, Fußball zu spielen, den gewünschten Erfolg bringen kann", so der 39-Jährige.

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