Frustbewältigung beim 3:0-Erfolg! Dynamo feiert im DFB-Pokal ersten Saisonsieg

Zwickau - Am Ende war es standesgemäß: Dynamo steht in der 2. Runde des DFB-Pokals, setzte sich in Zwickau gegen Gastgeber TuS Dassendorf mit 3:0 (1:0) durch.

Schreit seine ganze Freude über den Treffer heraus: Dynamos Chris Löwe.
Schreit seine ganze Freude über den Treffer heraus: Dynamos Chris Löwe.  © Jan Huebner/Ulrich

Vor 5673 Zuschauern, darunter 500 aus dem Norden, erzielten Chris Löwe (36.), Dzenis Burnic (75.) und Lucas Röser (77.) die Tore gegen den Fünftligisten. Bis zum 2:0 tat sich Dresden gegen kompakte Hanseaten aber unheimlich schwer.

Cristian Fiel änderte gegenüber dem 2:4 in Karlsruhe fünfmal: Baris Atik, Matthäus Taferner, Patrick Ebert, Patrick Möschl und Kevin Ehlers saßen auf der Bank. Dafür spielten René Klingenburg, Chris Löwe, Niklas Kreuzer, Florian Ballas und Moussa Koné.

Was die Dynamos dann aber in der ersten Hälfte gegen den drei Klasse tiefer spielenden Gegner zeigten, war dürftig. Zwar hatte Dresden überwiegend den Ball, tat sich aber schwer.

Klar ist es unangenehm gegen ein Team zu spielen, das bei gegnerischem Angriff mit zwei defensiven Fünferketten agiert. Aber die SGD stand sich oft selbst auf den Füßen, schaffte es nicht, irgendeine Idee einzubringen. Eine hatte Kreuzer, als er Koné (16.) den Ball in den Strafraum lupfte, doch der Senegalese blieb mit seinem Heber an TuS-Keeper Christian Gruhne hängen.

Dynamo spielt dürftig, aber siegt

Denis Burnic erzielte das 2:0.
Denis Burnic erzielte das 2:0.

Dassendorf machte das geschickt, verteidigte konsequent und setzen immer mal Nadelstiche.

Zwei innerhalb von 60 Sekunden hätten Dresden durchaus in noch größere Bedrängnis bringen können. Zunächst scheiterte Sven Möller (22.) aus vier Metern am glänzend parierenden Kevin Broll, im nächsten Angriff stellte ich Ballas gerade noch so in einen Zwölf-Meter-Schuss von Pascal Nägele.

Die SGD sorgte aber dann doch für den ersten großen Höhepunkt des Nachmittags. Dzenis Burnic sah den startenden Chris Löwe (36.), der tanzte Marcel Lenz aus und drosch die Kugel aus acht Metern mit links rein. Stark gemacht.

Danach schrie Löwe alles raus - den Frust der letzten Tage und die Erleichterung! Trotzdem war die Führung glücklich.

Wer nach der Pause gedacht hat, Dynamo kann das Geschehen jetzt locker an sich reißen, der sah sich getäuscht. Dassendorf hielt, so lange die Kraft reichte, weiter mutig dagegen. Dresden kam erst Mitte der zweiten Hälfte richtig rein, als die TuS nachließ - vor allem war es immer wieder Burnic, der anruckte.

Er war es dann auch, der endgültig auf Sieg stellte, traf frei vorm Tor aus zwölf Metern zum 2:0 (75.). Zwei Minuten später machte der eingewechselte Lucas Röser aus ähnlicher Position endgültig den Deckel drauf.

Die 2. Runde geht am 29./30. Oktober über die Bühne, ausgelost wird sie voraussichtlich am 18. August.

Begrüßten sich vor dem Spiel: Cristian Fiel (links) und Jean-Pierre Richter.
Begrüßten sich vor dem Spiel: Cristian Fiel (links) und Jean-Pierre Richter.  © DPA/Robert Michael
Aus dem Dresdner Block rauchte es.
Aus dem Dresdner Block rauchte es.  © Jan Huebner/Ulrich

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