Dynamo-Motor Burnic will Auswärtsdreier bei seinem Heimspiel

Dresden - Heimspiel für Dzenis Burnic! Im Pott ist er groß geworden. Geboren ist der 21-Jährige in Hamm, von 2006 bis 2017 wurde er beim BVB ausgebildet. Die Städte Dortmund und Bochum gehen fast nahtlos ineinander über.

Nicht nur Mittelfeld-Motor, sondern auch Abräumer: Auf die robuste Zweikampfführung von Dzenis Burnic (l., hier gegen den Paulianer Mats Möller Daehli) wird Dynamo sicher nicht freiwillig verzichten.
Nicht nur Mittelfeld-Motor, sondern auch Abräumer: Auf die robuste Zweikampfführung von Dzenis Burnic (l., hier gegen den Paulianer Mats Möller Daehli) wird Dynamo sicher nicht freiwillig verzichten.  © Lutz Hentschel

Er kennt also jede Ecke im Ruhrgebiet. "Zum VfL Bochum ist das Verhältnis neutral. Da gibt es keine Rivalitäten", grinst der Junge.

In der Kabine sitzt er neben René Klingenburg, einem Schalker. Zwischen beiden Vereinen wird Freundschaft eher klein geschrieben.

Zwischen Gelsenkirchen und Dortmund liegt Bochum, wird von beiden akzeptiert - und an die Castroper Straße geht es am Sonntag hin.

"Ich freue mich drauf, meine Familie kommt auf alle Fälle zuschauen, viele Bekannte auch." Und sie alle wollen einen bestens aufgelegten Schwarz-Gelben mit der Nummer fünf sehen.

Die Partie wird nicht einfach, sie hat es in der frühen Phase der Meisterschaft schon in sich. Obwohl Dresden dreimal in Folge nicht verloren hat, steht es erst bei fünf Punkten.

Bochum konnte erst zwei Remis erzielen, wartet noch auf den ersten Dreier. Die (An-)Spannung ist daher zu Greifen.

Dynamo Dresdens Mittelfeldmotor Dzenis Burnic erwartet VfL Bochum mit frischem Wind

Den VfL Bochum - in diesem Falle Lukas Hinterseer - im Nacken: Dzenis Burnic (vorn) wird sich davon nicht beeindrucken lassen.
Den VfL Bochum - in diesem Falle Lukas Hinterseer - im Nacken: Dzenis Burnic (vorn) wird sich davon nicht beeindrucken lassen.

"Das Spiel ist für beide wichtig", sagt Burnic.

"Bochum mit dem neuen Trainer, da ist frischer Wind drin. Der VfL wird gewappnet sein. Wir sind auch vorbereitet und werden alles geben", so der Junge aus dem Pott.

Nach zehn Tagen Länderspielreise ohne Training beim Team hofft er dennoch, dass er von Beginn an aufläuft.

"Ich habe ja keinen Urlaub gemacht, hatte auch Training und zwei Spiele", lag er logischerweise nicht auf der faulen Haut zwischen St. Pauli vor zwei Wochen und heute.

Er kickte in der U21, hat das Selbstvertrauen aus den Siegen gegen Griechenland (2:0) und in Wales (5:1).

"Ich hoffe schon, dass ich spiele. Aber am Ende stellt der Trainer die Mannschaft auf den Platz." Und der wird sicher nicht auf seinen Motor verzichten.

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