Dynamo: Darum ist ausgerechnet Aue jetzt das Vorbild

Dresden - Markus Kauczinski wurde nach dem 0:3-Debakel in Osnabrück gefragt, was ihm denn jetzt noch Mut mache. Seine Antwort: "Das ist keine schöne Frage."

Niklas Kreuzer will endlich wieder einen Dreier holen.
Niklas Kreuzer will endlich wieder einen Dreier holen.  © Lutz Hentschel

Wenn es schon nicht die eigene Leistung ist, die Mut macht, vielleicht hilft als Vorbild und Beispiel ausgerechnet Aue.

Nach der Vorrunde der Saison 2016/17 hatte der FCE 13 Punkte sowie 17:32 Tore - und damit exakt die selbe Bilanz wie jetzt Dynamo!

Noch schlechter war damals St. Pauli mit elf Zählern. Abgestiegen sind letztendlich andere: Karlsruhe, Würzburg und in der Relegation 1860 München. Aue wurde mit 39 Punkten 15., die Kiez-Kicker sogar Siebter!

"Das ist ein Zeichen, dass es geht, dass Dinge funktionieren können. Es geht nicht um Träumereien, es geht darum, zu zeigen, was man braucht, um das zu schaffen und auch zeigen kann, dass es schon passiert ist. Es gibt nach einer verkorksten Hinrunde immer noch einen Weg heraus", will sich Kauczinski an den beiden Vereinen orientieren.

Damit ist keine Träumerei wird, braucht es Punkte. Kapitän Niklas Kreuzer: "Wir müssen in Nürnberg gewinnen, um Anschluss zu halten! Irgendwann ist der Abstand mal zu groß. Wenn es sieben oder acht Punkte sind, geht es in den unmöglichen Bereich, das aufzuholen."

Aue hatte vor drei Jahren nach 17 Spieltagen exakt die selbe Bilanz wie Dresden jetzt auch: 13 Punkte und 17:32 Tore. Im Mai 2017 feierten die Veilchen in Düsseldorf den Klassenerhalt.
Aue hatte vor drei Jahren nach 17 Spieltagen exakt die selbe Bilanz wie Dresden jetzt auch: 13 Punkte und 17:32 Tore. Im Mai 2017 feierten die Veilchen in Düsseldorf den Klassenerhalt.  © imago images/Sven Sonntag

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