Dynamo-Ösi Möschl garantiert: "Wir steigen definitiv nicht ab!"

Dresden - Erst einmal stand Patrick Möschl in der laufenden Saison bei Dynamo in der Startelf - im Sachsenderby-Hinspiel gegen Erzgebirge Aue. Ein gutes Omen, denn auch im Rückspiel stehen die Einsatz-Chancen für den Österreicher nicht schlecht, der persönlich für den Klassenerhalt kämpfen will.

"Was soll das?" oder wenn Blicke töten könnten: Aus Sorge um seine Gesundheit war Dynamos Patrick Möschl (l.) stinksauer auf Magdeburgs Charles-Elie Laprevotte ...
"Was soll das?" oder wenn Blicke töten könnten: Aus Sorge um seine Gesundheit war Dynamos Patrick Möschl (l.) stinksauer auf Magdeburgs Charles-Elie Laprevotte ...  © Lutz Hentschel

Weil sein bester Kumpel Niklas Kreuzer aufgrund einer Gelbsperre fehlt und Brian Hamalainen weiter mit Rückenleiden vom Training fern bleibt, hofft Möschl für die Montagspartie gegen Aue auf einen Einsatz von Beginn an. "Nach meiner Operation war es ein langer Weg, auf dem ich mich wieder rankämpfen musste", blickt der Ösi auf seinen Sehnenriss im November zurück.

Nun freut sich Möschl, wieder ein aktiver Teil der Mannschaft zu sein. "Ich bin fit. Vielleicht noch nicht ganz bei 100 Prozent, aber ich fühle mich richtig gut."

Dass er nach einem Foul - so wie dem gefährlichen Einsteigen von Magdeburgs Charles-Elie Laprevotte - auch mal gereizt wirkt, ist verständlich. Bloß nicht noch einmal verletzen, sein Blick und seine laute Ansage nach dem Foul erschreckten den Magdeburger förmlich.

Trainer Cristian Fiel brachte Möschl nach dessen Comeback bisher immer von der Ersatzbank.

Auch wenn beide noch kein längeres Einzelgespräch miteinander geführt haben, kennt der Österreicher seinen Stand unter dem 39-Jährigen: "Er sieht mich auf den Außenpositionen, als offensiver Verteidiger."

... nachdem der zentrale FCM-Mittelfeldspieler den Ösi von hinten umgrätschte. Möschl hatte erst eine lange Leidenszeit hinter sich.
... nachdem der zentrale FCM-Mittelfeldspieler den Ösi von hinten umgrätschte. Möschl hatte erst eine lange Leidenszeit hinter sich.  © Lutz Hentschel

Ob auf der linken oder auf der rechten Seite ist Möschl egal, mit beiden Varianten kann er sich anfreunden.

"Beim SV Ried habe ich vorher auch auf dem linken Flügel gespielt, dadurch ist das für mich keine große Umstellung", erklärt der 26-Jährige. "Ganz im Gegenteil! Ich mag das, weil ich dann mit dem rechten Fuß reinziehen kann."

Vor gut einer Woche versuchte es Möschl so schon mehrmals gegen Magdeburg. Allerdings fehlte dem Ösi da das nötige Schussglück. "Je öfter man es probiert, umso besser wird es mal ausgehen", heißt sein Motto und hofft darauf: "Irgendwann wird der Ball auch mal durch die Abwehr und ins Tor gehen."

Augen zu und durch also - dass es so aber nicht immer funktioniert, wissen die Dynamos selbst. Deshalb wird unter Coach "Fielo" am Spielsystem getüfftelt. "Wenn wir das umsetzen, gewinnen wir gegen Aue", prophezeit Möschl und lehnt sich für Dynamo aus dem Fenster: "Wir steigen definitiv nicht ab!"

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