Gutes Omen für Dynamo: Benatelli hat noch nie ein Sachsenderby verloren!

Dresden - Es ist sein sechstes und vorerst letztes Derby: Rico Benatelli wechselt nach der Saison zum FC St. Pauli, will aber zuvor mit Dynamo den den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Helfen soll ihm dabei seine ausgezeichnete Sachsen-Bilanz. Er hat noch kein Derby zwischen Aue und Dresden verloren. "Ich weiß, nicht so schlecht", lacht der 27-Jährige.

Rico Benatelli schoss im Dezember beim 4:0 der Dresdner gegen Aue den Treffer zum 2:0 vor der Pause. Das war damals die Vorentscheidung.
Rico Benatelli schoss im Dezember beim 4:0 der Dresdner gegen Aue den Treffer zum 2:0 vor der Pause. Das war damals die Vorentscheidung.

Sein erstes Duell um die sächsische Vorherrschaft der beiden Traditionsvereine hatte er im FCE-Trikot in Dresden im November 2013 - 1:1. Das Rückspiel gewann er am Gründonnerstag 2014 mit den Veilchen 2:0, sein jetziger Trainer Cristian Fiel wurde damals in der 72. Minute eingewechselt.

"Ich habe da die Ecke zum 1:0 geschlagen, Michael Fink hat eingeköpft", kann er sich noch erinnern. Aue sicherte sich damals mit diesem Sieg den Klassenerhalt, Dynamo stieg ab.

Doch man sieht sich bekanntlich zweimal, in diesem Falle tauschte Benatelli nach einem zweijährigen Gastspiel in Würzburg die Trikotfarben, trug nun Schwarz-Gelb. 2017 im Dezember musste Aue nach Dresden, die SGD gewann souverän mit 4:0, Benatelli steuerte den Treffer zum 2:0 bei.

"Ein Highlight damals, ich denke gern daran zurück." Das Rückspiel im Mai des Vorjahres endete 0:0, das Hinspiel in dieser Spielzeit im Harbig-Stadion 1:1.

Benatelli ist also noch ungeschlagen und will es bleiben. "Wir haben die Qualität, dort zu bestehen", ist er sich sicher. "Aue ist eine eingespielte Truppe mit einem guten System. Es wird schwer, aber wir haben es auch drauf", sagt er der laufstärkste und passsicherste Spieler der Liga.

Rico Benatelli (r.) am Gründonnerstag im Veilchen-Trikot. Hier kämpft er gegen Robert Koch um den Ball. Aue siegte 2:0, "Bena" bereitete das 1:0 vor.
Rico Benatelli (r.) am Gründonnerstag im Veilchen-Trikot. Hier kämpft er gegen Robert Koch um den Ball. Aue siegte 2:0, "Bena" bereitete das 1:0 vor.  © Imago

Für beide wären Punkte im Kampf um den Klassenerhalt wichtig, für Dynamo noch wichtiger.

"Wir haben jetzt eine englische Woche mit der Partie in Aue, dann in Fürth und daheim gegen Union. Da können wir vieles in die richtige Richtung lenken. Wir haben fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Den wollen wir ausbauen."

Nicht, dass es ihm so ergeht wie einst in Würzburg. Nach einer überragenden Vorrunde mit Platz vier sackten die Kickers ab und stiegen ab. "Das war damals unerklärlich. Das passiert nicht wieder.

Ich verschwende auch überhaupt keine Gedanken daran, das ist Vergangenheit, die zählt nicht mehr", so "Bena". Die Gegenwart und die Zukunft sind entscheidend, schließlich will er sich mit dem Klassenerhalt die Elbe aufwärts nach St. Pauli verabschieden.

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