Dynamos „weißes Ballett“ tanzt und zittert

Stefan Kutschke trifft zum 1:0 für die SGD.
Stefan Kutschke trifft zum 1:0 für die SGD.

Von Dirk Löpelt

Münster - Von wegen Urlaubsmodus! Dynamos „weißes Ballett“ hat im letzten Auswärtsspiel der Saison den SC Preußen Münster zunächst regelrecht ausgetanzt und dann gezittert, gewann am Ende mit 3:2 und sackte damit die „goldene Ananas“ und die von Trainer Uwe Neuhaus geforderte Siegprämie ein.

Die Gastgeber hatten den vorletzten Spieltag unter das Motto „Das Beste kommt zum Schluss!“ gestellt, wollten den Drittliga-Meister noch einmal richtig fordern.

Zumindest hatte Dynamo-Neuhaus trotz Grippewelle eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen. Die bekam von den Preußen vorm Anpfiff einen Blumenstrauß für Aufstieg und Meisterschaft. Das war‘s dann aber erstmal mit den Geschenken.

Obwohl: Schon nach 32 Sekunden hätte Stefan Kutschke nach Flanke von Justin Eilers per Kopf einnicken können, erwischte aber den Ball nicht richtig.

In der 7. Minute hatte er dann keine Mühe, die Kugel aus drei Metern über die Linie zu drücken. Aias Aosman schickte Niklas Kreuzer Richtung Grundlinie, dessen Eingabe landete exakt bei Kutschke - 1: 0 für Dynamo! Das sah fast aus wie im Training.

Bei herrlichstem Sonnenschein verständigten sich beide Teams offensichtlich auf gemütlichen Sommerfußball und taten sich gegenseitig nicht wirklich weh.

Auch beim 2:0 (19.) spazierten die Schwarz-Gelben in den Strafraum der müden Preußen. Jimmi Müller bediente Kutschke, der uneigennützig auf Eilers rüberlegte - so einfach wie sein 22. Saisontor war wohl keins zuvor...

In der Defensive ließen es die Sachsen allerdings auch etwas ruhiger angehen und hatten Glück, dass Keeper Patrick Wiegers den Ball von Lennart Stoll an den Pfosten lenken konnte (24.).

Noch vor der Pause machte Dynamo den Deckel drauf: Quirin Moll passte stark auf Eilers, der aus elf Metern keine Probleme hatte - 3:0 (43.), 23. Saisontreffer!

In der zweiten Halbzeit passierte dann nicht mehr allzu viel. Außer in der Schlussphase. In der 84. Minute erzielte Amaury Bischoff das 1:3, verwandelte einen von Jimmi Müller verursachten Foulelfmeter.

Charles Laprovette gelang kurz darauf gar das 2:3 (86.). Dynamo musste sogar noch einmal um den Sieg zittern, brachte den aber über die Zeit.

Fotos: Worbser


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0