Dynamo-Niederlage beim HSV: "Niemand ist Schubi böse!"

Hamburg - Dynamo war so nah dran, Dynamo verkaufte sich richtig teuer beim großen HSV. Und am Ende stand Dynamo zum dritten Mal in diesem Jahr mit leeren Händen da (TAG24 berichtete).

Der entscheidende Moment: nach einem unglücklichen Rückpass von Linus Wahlqvist schießt Markus Schubert Lewis Holtby an.
Der entscheidende Moment: nach einem unglücklichen Rückpass von Linus Wahlqvist schießt Markus Schubert Lewis Holtby an.  © Jan Hübner

"Kratzen, beißen, spucken!", hatte Sportdirektor Ralf Minge vor der Partie an die Grundtugenden der schwarz-gelben Profis appelliert. Zumindest das war angekommen.

Die Dresdner rannten, kämpften, machten dem Spitzenreiter das Leben schwer. "Dieses Spiel läuft fast außer der Wertung", hatte Minge dann den Druck vor der Partie wieder etwas rausgenommen. "Dieses Spiel ist eine Zugabe, ein unfassbares Erlebnis für alle."

In dem am Ende sogar durchaus etwas Zählbares für die Gäste dringewesen wäre. Das sah auch Ovid Hajou so, der zusammen mit Massimilian Porcello den erkrankten Cheftrainer Maik Walpurgis vertrat und mit ihm im ständigen Handy-Kontakt stand:

"Mit dem Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden. Mit dem Kampf, der Leidenschaft und damit, wie wir den Matchplan umgesetzt haben, aber schon. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt."

Der Patzer von Torwart Markus Schubert kostete Dynamo am Ende einen wichtigen Punkt. "Schubi ist ein überragender Torwart. Deswegen ist ihm niemand böse. Er wird es verkraften und noch viele gute Spiele für uns machen", nahm Hajou den Keeper in Schutz.

Markus Schubert brauchte nach dem Spiel jede Menge Zuspruch.
Markus Schubert brauchte nach dem Spiel jede Menge Zuspruch.  © Picture Point

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