"Das geht nicht gut für Dynamo!": KSC buchstäblich eine Nummer zu groß

Karlsruhe - "Das geht nicht gut für Dynamo", sagte ein Kollege aus Karlsruhe vor der Partie, als die Aufstellungen kamen.

Cristian Fiel verzweifelte teilweise an der Seitenlinie.
Cristian Fiel verzweifelte teilweise an der Seitenlinie.  © Eibner-Pressefoto/Michael Bermel

Er meinte damit die Größenunterschiede beider Teams. Die Körperlichkeit gab am Ende wirklich den Ausschlag bei Dynamos 2:4-Niederlage in Karlsruhe. Die KSC-Kicker waren buchstäblich eine Nummer zu groß.

Dresden war spielerisch wie schon gegen Nürnberg überlegen. Da sah der Gastgeber lange Zeit kein Land, aber böse eigene Fehler vor den ersten drei Gegentoren und die körperliche Präsenz, die Wucht des Gegners waren dann doch zu viel.

Wenn es in Zweikämpfe ging, sah Dynamo bisweilen alt aus, weil einfach die Größe fehlte. Wenn der als Stürmer aufgestellte Baris Atik (1,69 Meter) gegen 1,94-Hüne Daniel Gordon ins Gefecht ging, war das fast schon unfair. Da lagen 25 Zentimeter und drei Gewichtsklassen dazwischen.

"Ich würde wieder so aufstellen", sagte Cristian Fiel nach der Partie. "Wir wollten den zweikampfstarken Pisot und Gordon mit schnellen Passfolgen, durch schnelles Spiel aus dem Weg gehen. In der ersten Hälfte ist das gut aufgegangen", so Fiel.

In der zweiten Hälfte dann nicht mehr, da spielte der KSC voll seine Vorteile aus, weil die Dresdner nicht wie in Halbzeit eins den Zweikämpfen aus dem Weg gingen. Sie wurden in diese verwickelt und zogen meist den Kürzeren. "Wir sind nach eigenen Ballverlusten nicht mehr ins Gegenpressing gekommen", sagte Jannik Müller.

"Das war das Problem", wollte er es nicht auf die körperlichen Unterschiede schieben. Am Ende hatte aber der Karlsruher Kollege Recht. Die Höhenunterschiede der Teams waren zu gravierend.

25 Zentimeter und gefühlt zwei Gewichtsklassen lagen zwischen Baris Atik (links) und Daniel Gordon (rechts).
25 Zentimeter und gefühlt zwei Gewichtsklassen lagen zwischen Baris Atik (links) und Daniel Gordon (rechts).  © Jan Huebner/Ulrich

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