Knappe Dynamo-Pleite gegen Innsbruck: Tor von Röser reicht nicht!

Dresden/Kematen - Im zweiten Test des Tages verlor Dynamo Dresdens Team zwei in Kematen gegen den österreichischen Zweitligisten FC Wacker Innsbruck mit 1:2 (0:0).

Dynamo-Techniker Baris Atik kann sich hier im Zweikampf nicht durchsetzen.
Dynamo-Techniker Baris Atik kann sich hier im Zweikampf nicht durchsetzen.  © Lutz Hentschel

Die 682 Zuschauer sahen eine ereignislose erste Hälfte und eine muntere zweite - von Wacker. Lucas Röser brachte Dresden zwar in Führung, danach fehlte nicht unbedingt der Biss, aber die Kraft.

Cristian Fiel ließ gegen Innsbruck dasselbe System spielen wie gegen Unterhaching, ein 3-5-2.

Linus Wahlqvist, Florian Ballas und Brian Hamalainen bildeten die Dreierkette, die bei Wacker-Angriffen durch Niklas Kreuzer links und Max Kulke rechts zur Fünferkette wurde.

Patrick Ebert gab den Abräumer vor der Abwehr, davor tobten sich Sascha Horvath und Baris Atik aus.

Vor drin agierten Lucas Röser und Osman Atilgan. Im Tor stand übrigens Tim Boss. Patrick Wiegers agierte in beiden Partien als Ersatzmann, er kam in der zweiten Hälfte.

Die Fans sahen eine über weite Strecken zerfahrene Partie.

Bei den Schwarz-Gelben fehlte nicht nur der letzte Pass, sondern insgesamt ein geordneter Spielaufbau. Da waren zu viele Fehler dabei.

FC Wacker Innsbruck mit mehr Kraftreserven als Dynamo Dresden

Auch Patrick Ebert (r.) konnte die SGD-Niederlage gegen Wacker Innsbruck nicht verhindern.
Auch Patrick Ebert (r.) konnte die SGD-Niederlage gegen Wacker Innsbruck nicht verhindern.

Innsbruck wirkte frischer und zielstrebiger, stellte die SGD-Abwehr öfters vor Probleme. Wacker hatte auch die beste Chance in Durchgang eins.

Elvin Ibrisimovic (34.) hatte Tim Boss schon umkurvt und den Ball aufs leere Tor geschoben. Hamalainen klärte noch kurz vor der Linie. Von so einem Brett war Dynamo weit entfernt.

Nach der Pause stellte Fiel Justin Löwe in die Innenverteidigung, schonte Ballas, der nach seiner Verletzung noch nicht in Tritt war.

Gleich nach dem Wiederanpfiff zeigte Dynamo aber, was es drauf hat. Atik sprintete durchs Mittelfeld, legte rechts raus auf Horvath, dessen Flanke köpfte Röser (48.) mustergültig ein. Das war ein Sahne-Angriff.

Allerdings stellte Wacker elf Minuten danach wieder auf remis, wenn auch schmeichelhaft. Justin Löwe soll Sunday Faleye im Strafraum gefoult haben. Murat Satin verwandelte sicher.

In der Folge war Dynamo ganz schön von der Rolle, auch weil schlichtweg die Kraft weg war. Der Stecker war gezogen. In der Abwehr waren plötzlich Löcher wie im Alpenkäse. Ertrugrul Yildirim (73.) schloss einen Angriff aus Nahdistanz zum 2:1 für die Tiroler ab.

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