Dynamo-Kapitän fordert jetzt mehr Konstanz: Schluss mit der Leistungsdelle!

Dresden - Dynamo und die zwei verschiedenen Halbzeiten - gegen Magdeburg gab es dafür die späte Quittung! Damit in Zukunft nicht wieder um den Ausgleich gebettelt wird, fordert Dynamos Kapitän Marco Hartmann mehr Konstanz.

Manchmal war es zum Wegschauen: Die Halbzeitschwäche bei Dynamo.
Manchmal war es zum Wegschauen: Die Halbzeitschwäche bei Dynamo.  © DPA

In Magdeburg sahen die Schwarz-Gelben dank einer 2:0-Halbzeitführung für den einen oder anderen bereits wie der sichere Derby-Sieger aus.

Laut Hartmann wurde in der Kabine Tacheles geredet, damit es in der zweiten Hälfte keinen Leistungsabfall gibt. "Wir waren uns alle einig, dass das nicht passieren darf - es passierte trotzdem", ganz zum Ärger des 30-Jährigen. (TAG24 berichtete)

Nicht das erste Mal, dass Dynamo zwei verschiedene Halbzeiten spielte: In Regensburg starteten die Dresdner nur mäßig, gingen trotzdem mit einer schmeichelhaften 1:0-Führung in die Kabine. Erst im zweiten Akt folgte Besserung.

Der Auftritt in Bochum verlief andersrum. Mit Mann und Maus rührte man in der zweiten Hälfte hinten Beton an, zitterte das 1:0 über die Zeit.

"Da ist es jeweils gut gegangen", erinnert sich Hartmann. Beim nun dritten Versuch, einen Vorsprung ins Ziel zu retten, scheiterte es.

Marco Hartmann macht klar, dass mehr Konstanz in die Leistungen rein muss.
Marco Hartmann macht klar, dass mehr Konstanz in die Leistungen rein muss.  © Lutz Hentschel

"Wir tun gut daran zu arbeiten, wie wir es schaffen, nach der Pause ein anderes Gesicht zu zeigen", weiß Hartmann.

Denn so wie zuletzt, da ist sich der Kapitän sicher: "Das ist zu wenig." Er fordert mehr Konstanz von seinen Kollegen.

Liegt es an der fehlenden Kondition, über 90 Minuten den vollen Einsatz zu bringen? Oder ist es ein mentales Problem, durchgängig die Konzentration hoch zu halten?

Für Hartmann eine Mischung aus beidem: "Natürlich ist das eine Kraftfrage. Aber auch dieses Gefühl, nach einer Führung sich hinten rein zu eiern, das müssen wir wegkriegen."

Die Lösung: Das Selbstvertrauen des eigenen Vorsprungs mitnehmen. Mutiger auftreten. Dem Gegner nicht zeigen, dass man verwundbar ist. Selbst weiter Druck ausüben.

Oder wie Hartmann es nennt: "Nicht nur hinten drin stehen und warten bis es vorbei ist. Von mir aus können wir ruhig tief hinten drin stehen, aber dann muss nach Ballgewinn unbedingt die Post nach vorn abgehen."


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0