Dynamo-Neuzugang Terrazzino macht Hoffnung: "Ich bin ein Risikospieler"

Dresden - "Mein Berater ist auch der von Baris Atik und Patrick Ebert, so kam der Kontakt zu Dynamo zustande", sagt SGD-Neuzugang Marco Terrazzino.

Artistisch: Marco Terrazzino (r.) hebt im Spiel des SC Freiburg gegen Nürnberg ab - Tim Leibold vom Club kann sich nur noch ducken.
Artistisch: Marco Terrazzino (r.) hebt im Spiel des SC Freiburg gegen Nürnberg ab - Tim Leibold vom Club kann sich nur noch ducken.  © imago images/Sportfoto Rudel

"Das war im Dezember schon. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Markus Kauczinski und Kristian Walter, sie haben sich sehr um mich bemüht. Das war ausschlaggebend", lacht der 28-Jährige.

Um die Freigabe beim SC Freiburg musste er nicht betteln. "Es war klar, wenn was Passendes kommt, werden wir uns schnell einigen."

Passend ist Dynamo, auch weil er Kauczinski schon ewig kennt. "Er war damals Nachwuchskoordinator beim KSC, wollte mich als junger Spieler vom VfB Neckerau aus Mannheim holen. Als ich später in Karlsruhe bei den Profis war, war er mein Cheftrainer. Wir haben eine erfolgreiche Zeit erlebt", sagt Terrazzino.

Er war der Hauptfaktor für den Wechsel, für die halbjährige Leihe an die Elbe.

Von der Bundesliga in den gnadenlosen wie brutalen Abstiegskampf der 2. Liga. Eine Herausforderung: "Ich freue mich darauf", sagt Terrazzino und grinst.

Dass es Dynamo schaffen wird, daran glaubt er. "Sonst wäre ich ja nicht hier. Ich will auch ein Grund dafür sein, dass wir hier am 34. Spieltag den Klassenerhalt feiern können. Ich will ein Teil sein, den Dresdner Fans ein neues Gesicht zu zeigen."

Dresdens Neuer Marco Terrazzino kam beim SC Freiburg nach Innenbandriss nicht mehr zum Zug

Marco Terrazzino will Dynamo im Kampf um den Klassenerhalt helfen.
Marco Terrazzino will Dynamo im Kampf um den Klassenerhalt helfen.  © Lutz Hentschel

In Freiburg kam er nicht mehr ins Team. Nach einem Innenbandriss im Knie zu Saisonbeginn war er weg.

"Es ist dann schwierig, wenn die Mannschaft erfolgreich spielt. Die Hinrunde war mit 26 Punkten für den SC überragend, aber meine sportliche Perspektive nicht mehr gegeben", gibt er ehrlich zu.

Im Breisgau nicht mehr gebraucht, in Dresden um so mehr. Der Mann mit der Rückennummer 10 soll das Offensivspiel ankurbeln.

"Ich bin ein positiver Mann, der die Jungs mitreißen kann - sowohl als Spielertyp als auch als Persönlichkeit. Ich bin ein Risikospieler, spiele gern zwischen den Ketten, gern auch den tödlichen Pass."

Genau das hat dem Dynamo-Spiel in der Hinrunde gefehlt. Das Spielerische, aber auch der Kampf war selten zu sehen.

"Ich war zweieinhalb Jahre beim SC Freiburg. Ich weiß, was kämpfen heißt", lacht er. Dann kann es mit ihm ja nur gut werden. "Ich werde alles raushauen, was geht." Auch Kauczinski zuliebe.

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