Dynamo-Coach Kauczinski fällt hartes Urteil über Himmelfahrtskommando

Dresden - Als gerade dieses in der Entstehung fast schon lächerlich anmutende 2:0 für Osnabrück gefallen war, blendete Sky Dynamo-Coach Markus Kauczinski (49) ein.

Dynamo-Trainer Markus Kauczinski war nach der Pleite in Osnabrück unzufrieden.
Dynamo-Trainer Markus Kauczinski war nach der Pleite in Osnabrück unzufrieden.  © dpa/Friso Gentsch

Der 49-Jährige stand über Sekunden da wie mit einem Uhu-Stift festgeklebt auf dem Rasen. Er rührte sich nicht.

Hat er in diesem Moment gewusst, welches Himmelfahrtskommando er übernommen hat?

Jedenfalls ließ er sich gleich nach der Partie zu einem harten Urteil hinreißen: "Ich habe schon im Lauf der Woche gemerkt, dass die Mannschaft in den Aktionen nicht so schnell ist, die Dinge nicht so schnell auffasst, wie sie es eigentlich muss."

Mental also nicht auf der Höhe, blockiert im Kopf, immer einen Schritt zu spät, faktisch nicht anwesend.

Nun kann er nach einem Spiel ja nicht sagen: "So, Jungs, das war es." Er muss weiter arbeiten und die Truppe bis Freitag zumindest so aufbauen, dass Nürnberg ein Gegner gegenüber steht und nicht nur ein Sparringspartner.

Bis dahin muss die ihm fehlende Spannung rein.

Er hatte zumindest am Sonntag schon eine Idee, die nicht jedem Profi schmecken wird: "Wir müssen einen anderen Weg gehen, uns anders aufstellen. Wir müssen die finden, und wenn es nicht die besten Fußballer sind, die zumindest dem Gegner wehtun können."

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