Dynamo-Coach Kauczinski warnt: "Was wir gegen KSC gemacht haben, wird nicht reichen"!

Dresden - Kapitel 1/16 ist für Dynamo Dresden erfolgreich abgehakt. Kapitel 2/16 steht vor der Tür. Am Sonntag geht es zum Spitzenteam nach Heidenheim auf die Ostalb.

Dynamo-Coach Markus Kauczinski hebt nicht ab, steht mit beiden Beinen fest auf der Erde. Er weiß: Das 1:0 gegen den KSC darf nur der Anfang sein.
Dynamo-Coach Markus Kauczinski hebt nicht ab, steht mit beiden Beinen fest auf der Erde. Er weiß: Das 1:0 gegen den KSC darf nur der Anfang sein.  © Picture Point/Roger Petzsche

Bevor irgendeiner nach dem verdienten 1:0 am Mittwoch gegen Karlsruhe gen Himmel schwebt, wird er von Trainer Markus Kauczinski geerdet: "Was wir gegen den KSC gemacht haben, wird gegen Heidenheim nicht reichen."

Es sind manchmal schon komische Zufälle, was den Spielplan betrifft. 2019 musste Dresden am 20. Spieltag nach Heidenheim, es war der 2. Februar.

Dresden verlor 0:1. Der Trainer damals hieß Maik Walpurgis. Wahnsinn, was in einem Jahr alles so passiert und wie schnell man doch vergisst.

An Walpurgis erinnern sich nur noch die wenigsten. Und wenn, dann nicht mit einem strahlenden Lächeln.

Am Sonntag steht wieder der 20. Spieltag an, es ist wieder der 2. Februar, aber der Trainer heißt Kauczinski.

Er hat zumindest dafür gesorgt, dass in Dresden wieder hoffnungsvoll gelacht wird.

Dynamo Dresden muss in Heidenheim dagegenhalten und konsequent verteidigen

2. Februar 2019: Dresden verlor 0:1 in Heidenheim. Am Sonntag soll es anders werden.
2. Februar 2019: Dresden verlor 0:1 in Heidenheim. Am Sonntag soll es anders werden.  © Imago Images / Sportfoto Rudel

Doch der 49-Jährige will, dass am Abend des 17. Mai ganz Dresden strahlt. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. "Ich habe schon immer gesagt, dass es bis zum letzten Tag gehen wird." Heidenheim ist für ihn der nächste Schritt dorthin, der zweite von insgesamt 16 eben.

"Die Heidenheimer werden uns unter Druck setzen, sie werden versuchen, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, gerade daheim. Für uns gilt es, dagegenzuhalten. Der 1. FCH ist laufstark. Auch wir sind im letzten Spiel 121 Kilometer gelaufen. Das war die beste Laufleistung der Saison", hebt Kauczinski hervor.

"Wir waren sehr konsequent im Verteidigen und das werden wir wieder sein müssen. Wir haben nur wenig zugelassen", lobt er, um dann zum Aber anzusetzen.

Er wiederholt dabei die Worte müssen und nochmal besonders: "Wir müssen nochmal zulegen, müssen im letzten Drittel nochmal genauer sein, müssen im Gegenpressing nochmal zulegen. Wir müssen uns steigern. Wenn wir das aber umsetzen und zulegen, bin ich optimistisch, dass wir etwas holen."

Es soll alles anders laufen als am 2. Februar 2019.

Trainer-Jubel: Markus Kauczinski (r.) feierte das 1:0 am Mittwoch mit seinen Co-Trainern Heiko Scholz und Willi Weiße (l.)
Trainer-Jubel: Markus Kauczinski (r.) feierte das 1:0 am Mittwoch mit seinen Co-Trainern Heiko Scholz und Willi Weiße (l.)  © imago images/Dennis Hetzschold

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